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BPV-Pokal - Mannschaftsinflation in Südbayern
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In Bayern gibt es ein gut strukturiertes Ligasystem, das Vereinen und Spielern aller Spielstärken gestattet ihrem Sport nach zu gehen. Der vielgestaltige Turnierkalender tut sein Übriges, wer spielen mag, kann das jedes Wochenende das ganze Jahr lang auf tausend Turnieren. Müssen all diese Spieler auch im Pokal antreten dürfen?


Im diesjährigen BPV-Pokal zeichnet sich im Süden Bayerns durch die Mehrfachmeldung eine regelrechte Inflation an Mannschaften ab. Die ursprüngliche Idee des Pokals ist doch, unterschiedlich starke Vereine aus allen Ligen gegeneinander antreten zu lassen. In allen Sportarten schöpft der "Cup" seinen Reiz  aus dem Wettkampf Groß gegen Klein, David gegen Goliath, Bundesliga gegen Kreisliga, Meister gegen Hobbybouler oder aus den "Lokalderbys". Der Südbayerische Ligapokal als Vorläufer des BPV Pokals vermittelte noch diesen Kitzel. Ein Verein, eine Mannschaft. Die jetzige Form des BPV-Pokals hat Schluss gemacht mit dieser Idee. Wenn die Münchner wollten, könnten sie mit sechs oder sieben Mannschaften antreten. Würden sich nicht einige verschiedene große Vereine jetzt schon Zurückhaltung auferlegen, geräte der ganze Pokal komplett zur Farce und zum unüberschaubaren Wust. Die Dritte von A-Stadt schussert mit der Vierten von B-Stadt ums Weiterkommen. Ein langweiliger Graus. Ein Verein, eine Mannschaft und ein echtes Lossystem, keiner ist gesetzt. Radikal, knackig, wer verliert ist draußen und kann nicht auf den Erfolg seiner zweiten oder dritten Mannschaft hoffen. Das wäre Pokal?           Der Beitrag ist die persönliche Meinung des Autors Roland Netter