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Europameisterschaft Espoirs und Juniors in Almerimar ESP

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Mar Plástico El Eljido, Foto ANE, wikimedia commons.

Die Stadt El Ejido mit ihrer „Luxusurbanisation“ Almerimar liegt in der spanischen Provinz Almeria zwischen den Meeren. Im Süden das Mittelmeer, im Norden das Plastikplanenmeer der abertausend Folien-Gewächshäuser, Herkunft unseres täglichen Supermarktgemüses.

Vom 11. bis 14. Oktober finden dort nun die Europameisterschaften für Espoirs und Junioren statt. Vielleicht schafft es ja das „Junge Gemüse“ des DPV, die Früchte der Ausbildungs- und Trainingsarbeit in Form von ein paar Medaillen oder guten Platzierungen zu ernten. 

Der DPV hat gemeldet für die

8. EM 3:3 und 3. EM Tir de precision Espoirs feminin: Luzia Beil, Eileen Jenal, Kerstin Lisner und Julia Reimers. Betreuer(in) Stefanie Schwarzbach und Jürgen Hatzenbühler. Teilnehmen werden nur 9 Nationalverbände.
Sieger 2017 3:3: 1. Deutschland, 2. Belgien, 3. Frankreich und Italien
Sieger 2017 Tir: 1. Thatcher ENG, Eileen Jenal DEU, Meeskens BEL und Walrave NED.
Im Wettbewerb 3:3 gibt es 2011 und 2009 Gold für DEU, 2008 Silber.

8. EM 3:3 und 3. EM Tir de precision Espoirs maskulin: Pascal Müller, Marco Kowalski, Leon Gotha und Christoph Probst. Betreuer Daniel Dias und Jürgen Hatzenbühler. 16 nationale Verbände nehmen teil.
Sieger 2017 3:3: 1. Frankreich, 2. Deutschland, 3. Belgien und Italien
Sieger 2017 Tir: 1. Amormino ITA, 2. Shiran ISR, 3. Molinas FRA und Dionisi MON.
In den Jahren 2016, 2015, 2011 und 2009 erringt DEU Bronze im Wettbewerb 3:3.

11. EM 3:3 und 9. EM Tir de precision Jugend (mixed): Dominique Probst, Silvana Lichte, Valentin König und Maurice Förster, Betreuer Linus Schilling und Martin Kuball. 19 Verbände sind dabei.
Sieger 2016 3:3: 1. Frankreich, 2. Belgien, 3. Italien und Spanien
Sieger 2016 Tir: 1. Molinas FRA, 2. Carillo ESP, 3. Alexandre BEL und Riviere MON.
2000 holte DEU eine 3:3 Silbermedaille im NC und 2002 gewann Patrick Béton eine Bronzemedaille im Tir.

Informationen El Ejido, CEP, DPV, Wikipedia


 
 

Dümmer geht's nimmer

Die völlige Unsinnigkeit des derzeit praktizierten „Turniersystems“ bei internationalen Petanque-Championaten zeigt sich in seiner reinen Form am Spielplan des Meisterteams aus Frankreich bei der vergangenen Europameisterschaft der Damen in Palavas-les-Flots. 32 Teams stünden als mögliche Gegner in 11 Spielen parat, aber der hanebüchene Modus führt die Französinnen zweimal mit Finnland, zweimal mit Schweden und zweimal mit der Schweiz zusammen. Sportlicher Wert? Publikumsfreundlichkeit? Fairness und Ausgeglichenheit? Man stelle sich das nur mal bei einer Fußball-EM oder gar bei Olympia vor! Wir geben aber zu, daß sich so einfacher Freundschaften schließen lassen. Die Grafik zeigt die Begegnungen der 4 Finalisten der Damen EM im Vergleich.

Spielplane_finalisten


 

 
 

Der reinste Petanque-Kugelhagel, schon wieder EM, diesmal in Italia

S_1c93c00538Mit den 2. Championaten im Einzel für Damen und Herren im piemontesischen Savigliano folgt nach der WM der Herren in Desbiens und eine Woche nach der Damen-EM in Palavas-les-Flots schon das nächste Petanque-Großereignis.

Die Starter für den DPV
Muriel Hess, Platz 2 Rangliste Frauen, DM 3:3 im 1/16, DM 2:2 mixte 1/4, DM 3:3 Frauen 1/2, DM Tir Platz 5. Erfolge bei Eurpameisterschaften: 1x Bronze Frauen, 2x Gold Esp. 1 x Silber Esp. EM Titelverteidigerin: Yolanda Matarranz ESP, Silber Jessica Johansson SWE, Bronze Natascha Kazmierczak BEL und Katarzyna Blasiak POL.

Manuel Strokosch, Rangliste 36., Bei der DM Einzel ohne Sieg im Poule, 3:3 1/8, 2:2 1/16, Mixte 2:2 1/16. Tir 2. Platz, Strokosch ist deutscher Rekordhalter im Tir de précision mit 58 Punkten, die er als Jugendlicher aufgestellt hat. Aktueller Deutscher Meister im Einzel ist Toufik Faci. EM Titelverteidiger: Henri Lacroix FRA, Silber Patrick Emile SUI, Bronze Raphael Gharany DEU und Rickard Nilsson SWE

Hier einige Links zur Information vorab: Die regionale Sportseite AostaSports.it, Der europäische Verband CEP, Savigliano in Wikipedia, die Gemeinde Savigliano, der italienische Petanqueverband FIB, der Deutsche Petanqueverband
Offizielles Plakat zur Meisterschaft


 
 

EM 3:3 der Damen • Flott in Palavas-les-Flots

AfficheEurope2018Flottes Plakat mit Damen: Luzie Beil, Angelique Colombet und Anna Maillard werben für die Europameisterschaft im "meerumschlungenen" Ferienort Palavas-les-Flots. Austragungsort die "Salle Bleue" Halle.

Klar, daß auf der Homepage des gastgebenden Vereins den französischen Weltmeisterfrauen auch die Favoritenrolle für die 9. EM für Tripletts zugesprochen wird. Aber „man wird mit der jungen deutschen Mannschaft rechnen müssen …. deren Espoirs sich schon an der Seniorenelite reiben“ so der O-Ton im Ankündigungstext. Daß DPV-As Luzi Beil auch noch das offizielle Plakat ziert, zeugt schon von gewisser Wertschätzung für l'équipe allemande.

Die Favoritenliste bei boulistenaute.com:

1. 100% FRANKREICH
2. 88% SPANIEN
3. 84% BELGIEN
4. 52% DEUTSCHLAND
5. 19% NIEDERLANDE
6. 12% MONACO
7. 11% SCHWEIZ
8. 9% DÄNEMARK

Der DPV hat mit eben dieser Luzi Beil und Eileen Jenal zwei sehr erfolgreiche Espoirs nominiert und ihnen mit Verena Gabe und Anna Lazaridis (EM-Bronze 2007 im Tir) zwei erfahrene Seniorinnen zur Seite gestellt. Alle vier Athletinnen konnten sich bei der vergangenen DM 3:3 in unterschiedlichen Equipen einspielen, mit unterschiedlichem Erfolg, Verena Gabe holt sich als Halbfinalistin noch am meisten Rückenwind.

DPV-Damen können schöne EM-Erfolge vorweisen, 2003, 2010 und 2014 ergattern sie die Bronzemedaille, 2007 gibt es Silber im Nations Cup. Rekordmeister mit 5 Titel, na klar, Frankreich. Die meisten Medaillen gehen jedoch an Spanien (2xGold, 4xSilber und 1xBronze). Das Podest 2016 in Bratislava beim letzten Championnat d'Europe schmücken Frankreich vor Spanien sowie Italien und da schau her, Österreich! Für die deutschen Damen ist Palavas-les-Flots ein gutes Pflaster. Ein zweiter Platz beim „International 2017“ ist in bester Erinnerung, auch 2018 sind die DPV-Damen nicht gerade erfolglos.

Neben der Triplett-Meisterschaft wird die 7. EM im Tir de précision ausgetragen. Spanien verzichtet leider auf die Titelträgerin der vergangenen beiden Championnate Yolanda Matarranz. Rekordmeisterin mit 3 Titel ist die Französin Angélique Papon. Mit Indra Waldbüßer 2012 und Anna Lazaridis 2007 holen bereits zwei deutsche Damen Bronze. Wie Schießmedaillen gehen, wissen auch Luzi Beil und Eileen Jenal, da hat der DPV noch zwei aussichtsreiche und dekorierte Kräfte für diesen Wettbewerb zur Verfügung.

33 Nationen sind bei den heurigen Titelkämpfen dabei. Alle Teams und ihre Betreuer dokumentiert die CEP auf ihrer Homepage. Wir hoffen auf zeitnahe Berichterstattung http://www.cep-petanque.com/women2018.html


 
 

Diebstahl in Desbiens?

Nisehnihurnispre_kleinBei aufmerksamer Betrachtung der Aufzeichnung der Viertelfinalbegegnung im Tir de précision bei der Desbienser WM zwischen den Niederlanden und Frankreich beschleicht den Betrachter das Gefühl, daß hier der Sportler Kees Koogje durch Untätigkeit der anwesenden SchiedsrichterInnen um die Früchte seiner Bemühungen gebracht wird. Die Referees lassen einen regelwidrig zappelnden und hoppelnden Dylan Rocher gewähren und schreiten nicht ein. Welchen Wert hat wohl der Titel, den Rocher danach erringen konnte? Es war Weltmeisterschaft oder vielleicht doch nur ein Dorfsportfest? Aufzeichnung auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=Bw1ZU0PEzXQ


 
 

Frauen? uninteressant!

Wenn Männer antreten sind auch Kameras da. Auf eine Videoübertragung der Damenwettkämpfe in Wiedensahl verzichtete der DPV. Eileen Jenal (Europameisterin 3:3 und Vizeeuropameisterin Tir), Luzi Beil (Europameisterin 3:3 und WM-Bronzemedaillistin Tir) und Co. durften sich doch schon bei der Single-DM der Männer, deren Finalrunden selbstverständlich live übertragen wurden, als Fahnenschwenkerinnen präsentieren. Wie nett, was will Frau mehr. 
Die Herren auf der Papagei vergessen gerne, daß mehrheitlich die deutschen Athletinnen für den DPV wertvolle Platzierungen und  Medaillen holen und mit ihrer internationalen Klasse das Renommee des DPV entscheidend bestimmen. Französische „Internationals“ als ernstzunehmende Gradmesser, bescheinigen beispielsweise der DPV-Männerwelt regelmäßig ein unzureichendes Leistungsvermögen. Da kann auch ein fünfter Platz bei der WM nicht darüber hinwegtäuschen.


 
 

Triplette-und-Tir-DM der Damen 2018

DM Frauen 3:3 und Tir de précision am 22./23. September 2018 in Wiedesahl/Niedersachsen. Ausrichter sind die Busch-Bouler der TuSG Wiedensahl. Buschbouler? Wilhelm Busch, der allseits beliebte Vater von Max und Moritz und der Frommen Helene stammt aus dem Örtchen im Schaumburger Land. Der LV Bayern schickt für den Schießwettbewerb seine Allzweckwaffe Luzi Beil von der MKWU, Titelverteidigerin Domino Probst (MKWU) sowie Petra Gross aus dem fränkischen Schnackenwerth. 5 weißblaue Formationen sind für den Triplette-Wettbewerb startberechtigt. Mit guten Aussichten auf den Titel, die Meisterinnen des Jahres 2015, Luzi Beil, Bundestrainerin Steffi Schwarzbach und Dominique Probst als Bay05, Domino Probst hat damit die Möglichkeit ihren Vorjahrestitel zu verteidigen. Die weiteren bairischen Trios: Bay01 Buschner, Probst, Karlisch, Bay02 Walter, Mühl, Groß (alle Schnackenwerth), Bay03 Dudaric-Jelas, Dürrbeck, Franke (Röthenbach/Hof/Nürnberg) und Bay04 Schneider, Lenz, Kipke (alle Würzburg). Das Bairische Meistertrio 2018, Podiwin, Kale und Nickolay-Mari ist nicht am Start. Die Liste der 64 gemeldeten Teams: http://www.petanque-meisterschaften.de/teams.php

Fast komplett weißblau die Deutschen Meisterinnen des Vorjahres: Tir de précision: Dominique Probst, 1.MKWU. Triplette Damen: (Bay01) Susi Fleckenstein / Lindenberg, Dominique Probst / 1. MKWU und Jennifer Schüler (BV Ibbenbüren).


 
 

Olympisches Eigentor der FIPJP

Blaues_AugeZeichnung: nero

Wenn man etwas über den sportlichen Tellerrand hinausschaut, braucht es nicht viel, um zu erkennen, daß die Volksfestveranstaltung in der quebecischen Provinz ein ziemliches Eigentor des Petanque-Weltverbandes war und den olympischen Ambitionen geschadet hat. Der Petanquesport kann von Glück reden, daß er nicht im Blickpunkt einer großen Weltöffentlichkeit steht, sondern mit einigen Ausnahmen, eine weitgehend unbeachtete Randsportart darstellt. Die Einreiseverweigerungen durch die kanadische Behörden, die vorwiegend afrikanische Nationalverbände trafen, unter anderem den Vizeweltmeister Benin, hätte in Fußball oder Leichtathletik weltweite Aufmerksamkeit erregt und einen Skandal entfacht. Ein Weltdachverband, der es nicht schafft, seinen sportlich qualifizierten Mitgliederverbänden die Teilnahme an der eigenen Weltmeisterschaft zu ermöglichen, disqualifiziert sich selbst. Die FIPJP pocht zwar rigoros auf die Einhaltung ihrer Regeln und geht mit harter Hand gegen Abweichler vor, wie bei der Zerschlagung des vormaligen asiatischen Kontinentalverbandes APSBC im letzten Jahr, versagt dann bei ihren eigenen Aufgaben krass. Ein Schelm, der hinter dieser Unfähigkeit mehr sieht und Böses denkt. Die Auswahl des skurrilen Veranstaltungsortes sowie die extreme Franko-Eurolastigkeit innerhalb der FIPJP gäben jedenfalls reichlich Anlass. Olympia geht anders.


 
 

Netze häkeln

gleichstellungDaß noch viele Boulemänner Frauen das Talent zum Boulespielen absprechen und sie lieber beim Catering als auf dem Spielfeld sehen, ist leider eine Binsenweisheit. Bei den vergangenen Deutschen Ü55-Meisterschaften beispielsweise, die ausdrücklich offen ausgeschrieben waren, stellten Frauen nicht mal ein Sechstel aller TeilnehmerInnen. Aber, auch eine Bayerische Meisterschaft für Frauen vor ein paar Tagen, wurde mit mageren 12 Teams von den Frauen nicht wirklich überrannt. Es gibt noch Einiges zu tun. Der DPV veranstaltet nun zusammen mit dem Baden-Württembergischen Verband am 27. Oktober 2018 ein „Netzwerktreffen für Frauen“ in Mannheim/Freudenheim. Bei diesem verbandsübergreifenden Treffen ist ein Workshop über Erfahrungen zum Thema Frauen im Boule- und Petanquesport geplant, flankiert von einer Präsentation über Angebote für Frauen im Boulesport, sowie über die Möglichkeiten der Veränderung und Entwicklung in unserem Sport. Das Treffen soll neben dem Informationsaustausch die Möglichkeit des Kennenlernens und der weiteren Vernetzung bieten. Auf Nachfrage bestätigte uns Susanne Schmidt, Gleichstellungsbeauftragte des DPV, daß das Treffen sich nicht auf Funktionsträgerinnen aus Clubs und Verbänden beschränkt, sondern „alle interessierten Frauen eingeladen sind“. Essen und Getränke sind kostenfrei, zum Abschluß der Veranstaltung ist ein Supermelée-Turnier geplant.

Ausführliche Information und Anmeldung: http://deutscher-petanque-verband.de/einladung-zum-ersten-netzwerktreffen-fuer-frauen/


 
 

Bald neuer Super-Dachverband?

Im Rahmen eines Treffens der internationalen Kugelsport-Verbandspräsidenten Claude Azema (CMSB und FIPJP), Frederic Ruis (FIB) und Mutlu Türkmen (CBI) am 31.August/1. September 2018 in Lyon waren sich die anwesenden Herren u.a. einig, noch einmal das Streben der Kugelsportler nach olympischen Ehren zu bekräftigen und den Umbau der CMSB in einen „richtigen“ Internationalen Verband, mit nationalen Verbänden als Mitglieder voranzutreiben. Laut einer Pressemitteilung der CMSB werden zu diesem Zweck weitere Meeting in Lausanne, mit Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees und weiterer Sportorganisationen stattfinden. Im Vorfeld wurden auch schon einige personelle Veränderungen vorgenommen. Ein detaillierter Bericht wurde von der FIPJP angekündigt. http://fipjp.org/index.php/en/news/item/157-official-statement-meeting-of-the-cmsb

Die CMSB ist bislang nur ein Zusammenschluß der internationalen Kugelsport-Dachverbände für Petanque & Jeu provençal (FIPJP), Raffa/Boccia (CBI) und Boule Lyonnaise (FIP) ohne nationale „Unterfütterung“. Zwar ist die CMSB vom IOC anerkannt, nicht jedoch ihre Sportarten als olympische Disziplinen. In wieweit der geplante Umbau die einzelnen nationalen Kugelsport-Verbände zur Veränderungen und Zusammenschlüssen zwingen wird, ist noch nicht klar. Vielleicht bekommen wir in Zukunft unsere Lizenzen vom Deutschen Boccia-, Boule- und Petanque Verbandes (DBBPV). Daß darüber hinaus beispielsweise die pseudo-nationalen CEP-Mitgliedsverbände wie jene von England, Schottland, Wales, Guernsey und Jersey keine olympische Chance haben, ist klar. Gleiches gilt für die Ozeanien-Verbände der französischen Überseegebiete Neukaledonien und Tahiti. Wir kennen es vom Fußball wo bei EMs und WMs Landesverbände antreten dürfen, bei Olympia aber nur ein nationales britisches Teams startet.


 
 

Desbiens ist im Petanque-Modus

9b7e35be-b140-4762-af31-c3b8d4f246e5_1024Ein Blick in eines der Zelte für die Petanque-WM in Desbiens

Nach einem Bericht des Korrespondenten Roger Blackburn von Le Quotidien vom 6. September ist Desbiens bereits voll im Petanque Modus. https://www.lequotidien.com/chroniques/roger-blackburn/desbiens-en-mode-petanque-bfdd48970c7908fbf17af7d56d920595

Die Zelte hinter dem Juvenat sind aufgebaut und die Spielbahnen angelegt. Der Belag ist mit relativ grobem Schotter durchsetzt, um das Spiel zu erschweren. 24 Bahnen erlauben den 48 teilnehmenden Teams gleichzeitig zu spielen. Die Hotels der Umgebung sind ausgebucht. Bürgermeister Nicolas Martel lachend: „Wir mussten aufpassen, daß einige Teams nicht zusammen im gleichen Hotel wohnen, um Feindseligkeiten zu verhindern. Die Mehrzahl reist zu Beginn der Woche an, die Franzosen kommen mit großem Tross, inklusive Arzt und Psychologen und agieren autonom u.a. mit eigenen Fahrzeugen für den Transport vom Hotel in Jonquiére nach Desbiens und zurück. Chantale Tardif, Regionalpräsidentin des Petanqueverbandes von Sagueny-Lac-Saint-Jeam: "Die (Franzosen) werden hier stärker hofiert als die Montreal Canadiens". Für die übrigen Teilnehmermannschaften ist ein Shuttleservice eingerichtet. Vier Teams aus Afrika haben laut Bürgermeister Nicolas Martel noch keine Visa erhalten. Parlamentsmitglied Richard Hébert soll es nun richten, ein dringlicher Brief an den Immigrationsminister wurde abgeschickt.

40685371_384108872124371_4720700934169034752_nAuch die Kosten für das Event in Höhe von 350.000 Dollar sind noch nicht abgedeckt. die Organisatoren warten auf weitere Spenden. Chantal Tardif hofft, daß mit der WM junge Leute für den Sport Petanque begeistert werden können. „Es ist ein Haufen Arbeit, aber es ist auch eine großartige Gelegenheit für unsere Gegend. Die WM ist einmalig, die gibt es kein zweites Mal, die Leute sollten das nicht verpassen“. Die Liveübertragung des Finales der WM soll die Region fördern. https://www.lequotidien.com/actualites/desbiens-sactive-pour-le-championnat-mondial-de-petanque-eca202fa6a6c040f56c3e2ec3ac0b344

Ein Problem überragt momentan aber alles andere, so Bürgermeister Martel. Der extreme Riesenkuchen von über 3.500 Pfund, der den Besuchern der WM und des gleichzeitig stattfindenden Extreme Festivals serviert werden soll, muß gewogen werden, um den peruanischen Rekordhaltern die bisherige Guiness-Bestleistung zu entreißen. Höhepunkt jeden Abend soll die Show Quebec Issime sein. http://quebecissime.net/fr/spectacle-cowboys#modal

Links das offizielle Plakat der Gemeinde Desbiens für das Volksfest Desbiens Extreme mit der bescheidenen Ankündigung der 48. Petanque-Weltmeisterschaften 3:3 und Tir de precision.

Lesen Sie auch unseren Beitrag "Eine Petanque-WM im Beiprogramm" vom 31. Juni 2018.


 
 

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