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Frankreich brennt auf Revanche

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Frankreichs U23-Team für Almeria: Alison Rodriguez, Caroline Bourriaud, Emma Picard und Celine Lebosse, Foto: FFPJP

Nur die Bronzemedaille für die französischen U23-Damen bei der EM im heimischen Saint Pierre les Elbeuf nagt noch immer am Selbstverständnis der „Grand Nation“. Es war das "schlechteste" Ergebnis jemals. Jean-Philippe Soricotti, verantwortlicher Trainer der weiblichen Espoirs in Frankreich hofft mit der nun nominierten Mannschaft für die EM in Almeria die "Schmach" von 2017 vergessen zu machen. Allison Rodriguez und Caroline Bourriaud haben bereits die Erfahrung von zwei EM-Teilnahmen und bilden das Fundament des Teams. Zusammen mit Emma Picard und Céline Lebossé ist das Spiel offensiv ausgerichtet ohne eine vielseitige Basis zu vernachlässigen, so die FFPJP.  In den Jahren 2008, 2013, 2015, 2016 stand Frankreich bei EMs ganz oben, 2009 und 2011 gab es zweimal Silber hinter Deutschland. Titelverteidiger in Spanien ist das Team des DPV. Nach einer Presseinformation der FFPJP und Boulistenaute.com http://www.boulistenaute.com/actualite-selections-championnats-europe-espoirs-feminins-20078


 
 

Wer fährt zur Petanque-WM 3:3 und wer bestimmt es?

Carreaux_klein_800Im Kapitel II, Artikel 7 der Regularien der FIPJP für die Teilnahme an Petanqueweltmeisterschaften wird bestimmt, daß das Exekutiv-Komitee des FIPJP die Teilnahmequoten für die einzelnen Kontinentalverbände festlegt. 48 Starter sollen es nach Möglichkeit sein, 50 dürfen. Der Interessent kann sich die Regularien  von der Website der FIPJP herunterladen. http://www.fipjp.org/index.php/fr/reglements/championnats-du-monde

Dem Afrikanische Verband gehören 23 Mitglieder an, von denen 10 ein Startrecht in Desbiens zugebilligt wird. Defacto sind das die 8 besten Teilnehmer des A-Turniers und die 2 vordersten Plätze des B-Turniers der letzten Kontinentalwettkämpfe. Damit dürfen theoretisch 43% der Mitglieder mitmachen. Zugesagt haben aber erst 6 Teams. Mauretanien, Kongo, Tschad und Mail, allesamt bettelarme Länder dürften zwar, können möglicherweise aber nicht. Reisen tatsächlich nur die sechs bestätigten Teams an, sänke die Quote des Verbandes, der den amtierenden Weltmeister und Vizeweltmeister stellt, auf für die FIPJP, beschämende 26%.  

Asien erhält ebenfalls 10 Startplätze, wenn man die Australier, die Mitglied in zwei Kontinentalverbänden sind, dazu zählt. bei 24 Verbandsmitgliedern ergibt das eine Quote von 42%. Ausscheidungskriterien waren auch hier die Ergebnisse der letzten Asienmeisterschaft. Ohne Australien sinkt die Quote auf 38%. Die qualifizierten Verbände Singapur und Mongolei haben ihre Teilnahme noch nicht bestätigt.

Der Panamerikanische Verband hat angeblich 9 Mitglieder, davon sind 3 Mitgliedsverbände zur WM zugelassen. Quebec hat zugesagt, USA ist wahrscheinlich dabei, vielleicht kommt noch Mexiko oder Panama. Die Quote hier 33%. Panamerikanische Meisterschaften oder Qualifikationswettkämpfe gibt es nicht. Die Startplatzzuteilung nehmen wahrscheinlich die zahlungskräftigsten Verbände USA und Quebec vor. Armenhäuslern wie beispielsweise Cuba oder Dominikanische Republik fehlt es vermutlich an Einfluß und Geld. Einen eigenständigen kanadischen Verband gibt es übrigens nicht, die quebecische Provinzföderation hat sich praktischerweise ein kanadisches Ahornblättchen vorgebunden.  

Ozeanien zählt 5 Mitgliedsverbände und ist dreimal bei der WM vertreten. 60% der Mitglieder wären somit dabei. Wobei WM-Teilnehmer Australien auch im Asiatischen Kontinentalverband vertreten ist. Die französischen Defacto-Kolonien Neukaledonien und Französisch Polynesien sind zwar völkerrechtlich unselbstständig, aber als Ozeanienverbandsmitglieder und WM-Teilnehmer wohl der französischen Dominanz im Weltverband geschuldet. Völkerrechtlich eigenständig sind nur Australien, Neuseeland und der südpazifische Winzstaat Vanuatu.

Europa der größte Verband mit 41 Mitgliedsverbänden darf stattliche 24 Teams entsenden, das ergibt eine Quote von 59%. Aufgebläht wird die CEP durch die Sonderbehandlung des Vereinigten Königreiches. Vollwertiges CEP-Mitglied ist hier nicht ein nationaler UK-Verband, sondern die Verbände der unselbständigen Landesteile England, Schottland und Wales, sowie die der Kanalinseln Jersey und Guernsey, die als Besitz der britischen Krone gelten, ähnlich wie beispielsweise alle wildlebenden Schwäne in Großbritannien und wie jene, keinerlei völkerrechtliche Souveränität besitzen. Qualifiziert sind die 16 besten Mannschaften des A-Turniers der vergangenen EM und die 8 Erstplatzierten des Nations Cup. Zugesagt haben alle, finanzielle Probleme sind eher ausgeschlossen.

Damit stellt Europa mit 41 FIPJP-Mitgliedern die Hälfte aller WM-Teilnehmer. Die Restwelt mit 61 Mitgliedsverbänden schickt die andere Hälfte, so denn das Geld reicht. Nicht überraschend, im 12-köpfigen Exekutiv-Komitee des FIPJP sitzen 9 Mitglieder aus Europa, sowie je 1 Mitglied aus Quebec, Tunesien und Thailand. Quelle: FIPJP.


 
 

Informationssperre in Travemünde?

Das Holstentorturnier der CdB Lübeck in Travemünde gilt als die größte Petanque-Veranstaltung in Deutschland und kann sich locker mit französischen Boule-Großveranstaltungen messen. Eine Mammutaufgabe, die höchsten Respekt abnötigt, an zwei Tagen fast 900 Teams in zwei Wettbewerben zu verorganisieren.

Was Travemünde trotzdem zum Ärgernis macht, ist der Ergebnisdienst der Veranstalter. Der Boulesport wird von den Mainstreammedien weitgehend ignoriert und ist dringend auf journalistische Eigenleistungen angewiesen. Ein Turnier wie Travemünde ist nicht nur eine Ereignis für die aktiven Teilnehmer, sondern auch für eine vieltausendköpfige bundesweite und europäische Bouleöffentlichkeit, die begierig nach Ergebnissen und Neuigkeiten lechzt. Sport und aktuelle Berichterstattung gehören untrennbar zusammen.

Andere wissen es und liefern. Ein DPV betreibt einen vorbildlichen aktuellen Ergebnisdienst bei seinen Meisterschaften. In Frankreich bekommt der Boulefreund über verschiedene Plattformen aktuelle und ausführliche Berichte und Resultate, sogar von Provinzevents, in Echtzeit! Verbände, Veranstalter, Bouleplattformen und Einzelpersonen arbeiten im Internet zusammen und liefern Neuigkeiten am laufenden Band. Technik macht es möglich.

Wenn aber die Köpfe langsam ticken, nützt die rasende Geschwindigkeit des Internets nichts. Zwei Tage nach Turnierende ist die Startliste immer noch die neueste Meldung auf der Website der CdB im Internet. Man hält Information offenbar für Geheimnisverrat. Deutschland gilt ja gemeinhin als Servicewüste, Lübeck gehört unbedingt dazu.

Nachtrag: Mittwoch, 8. August, die Ergebnisse sind da: 3:3 - Lasse Dithmar, Anders Erlandsen und Morten Saxild-Hansen aus Dänemark gewinnen gegen Till-Vincent Goetzke, Bernhard Goetzke und Thomas Hucke.
2:2 - Robin Stentenbach und Marco Schumacher setzen sich gegen Sascha von Pleß und Dominique Tsouropa durch. http://www.cdb-lübeck.de/


 
 

Eine Petanque-WM im Beiprogramm

db13aa_c6be51c98f534aa384d5b0a7dbe6353cDesbiens von oben, der Gebäudekomplex rechts unten ist das Juvenat de Desbiens. Foto: Poste de traite de Desbiens.

Im quebecischen Desbiens, einer 1000-Seelen-Gemeinde am Lac-Saint-Jean, steigt in diesem Sommer die 9. Ausgabe des Festival Desbiens Extrême. Ein 5-Tages-Volksfest für Kinder, Erwachsene, Senioren mit Sport, Unterhaltung, Kinderaktion, Gaudiwettkämpfen, Fressbuden, Vorführungen, Ausstellungen, Feuerwerk und Shows aller Art.

Für die Fete stellt die Gemeinde große Zelte auf, alle sind lustig drauf, bestaunen beispielsweise die mit 12 Metern Länge, größte Kuchenform der Welt, rasten bei der „Tretbootweltmeisterschaft“ vor Begeisterung aus oder brunchen mit den erzkatholischen "Knights of Columbus". https://www.youtube.com/watch?v=3jDzSvyxiJA. Heuer hat man den traditionellen Termin des Festivals vom Sommer in den kanadischen Herbst vom 13. bis 16 September 2018 verschoben, weil der ortsansässige petanqueverrückte Andre de LaRonde, ehemaliger Chef zweier (!) Bouleclubs und Funktionär des quebecisch/kanadischen und regionalen Petanqueverbands vor Jahren auf die verwegene Idee kam, das besagte Extremfestival wegen der Kostensynergien mit einer Boule-WM aufzupeppen. Gesagt, getan. 2016 veranstalteten die Desbienser nach dem Bau von 18 Boulebahnen, zur Probe eine Provinzmeisterschaft, „Coupe de Quebec“, die ganz gut klappte. https://www.youtube.com/watch?v=s-mTaw1HWx4 Claude Azemas Weltverband beschied daraufhin die WM-Tauglichkeit und gab den Zuschlag. https://www.youtube.com/watch?v=oU74XjHJWgk Für Bürgermeister Martel war das ganze Konstrukt eine einmalige Gelegenheit sein Nest samt Extremfestival zu geringen Kosten weltberühmt zu machen. O-Ton Martel: Als ich die Akte analysierte, sah ich die Gelegenheit, eine Weltmeisterschaft zu niedrigeren Kosten zu bekommen. Es wird ein schönes Schaufenster für uns und für die Region sein.

Der umtriebige Initiator Andre de LaRonde verstarb leider im April 2017 und kann deshalb sein „WM-Baby“ nicht mehr selbst  erleben. Bürgermeister Nicolas Martel ist sich dennoch sicher, das das Festival ein voller Erfolg wird, schießt doch die Regierung von Quebec großzügig noch 115.000 Dollar für die Fete zu. https://www.lelacstjean.com/desbiens-toujours-extreme/  Etwas Geld fehlt noch, wer will, darf spenden. https://www.lequotidien.com/sports/la-48e-edition-du-championnat-du-monde-de-petanque-a-desbiens-60fdafa7323914390f9d2f3a03b596a9

Das Fest zieht sich durchs ganze "Ville", entlang der Siebten Avenue, Austragungsort der WM wird das Juvenat de Desbiens sein, eine ehemalige Schule samt Freigelände, am südlichen Ende von Desbiens, die durch ein ein soziales Hilfswerk zur Wiedereingliederung desorientierter Jugendlicher und junge Erwachsener wiederbelebt werden soll. Zwei Zelte mit einem Fassungsvermögen von ca. 5000 Personen bieten nun Platz für das ganze Remmidemmi, schlechtes Wetter könnte ja sein.

Allen Beteuerungen zum Trotz, die wirkliche Boulehochburg ist das Provinznest am See des Heiligen Johannes nicht. Die Gemeinde in der Region Saguenay rühmt sich und seine Natur bestimmt zu Recht als ideale Destination für Rafting, Fishing, Canoeing, Biking, Glamping/Camping und Spelunking (nicht das, was einige jetzt denken). http://www.ville.desbiens.qc.ca/tourisme Von Petanquing war da bisher nicht die Rede und wird es wohl auch in Zukunft nicht sein. WM-Erfahrung haben die Besbienser übrigens, vor fast 40 Jahren war Desbiens neben der Stadt Jonquière Teilausrichter der Wildwasser-Kanuweltmeisterschaft.

Die Vorbereitungen für die Petanque-WM 3:3 laufen, der Interessent klickt hier.

Auch der Weltverband FIPJP berichtet und informiert schon substantiell 48. Petanque-Weltmeisterschaften für Männer, 3:3 vom 13. bis 16. September in Desbiens, Quebec, Kanada.


 
 

Raging Boule

cartel-EUROPEO-2018_FINAL-724x1024Die U23- und Jugend-3:3-Europameisterschaften im Oktober in Almeria werfen ihre Schatten voraus. CEP und der spanische Verband FEB präsentieren schon jetzt recht stolz das offizielle Plakat für die kontinentalen Petanquewettkämpfe im Herbst.

Als Maskottchen posiert ein furchteinflössender Stier im roten Leiberl, der dem Betrachter vor dem Hintergrund eines hektischen lila Farbkuddelmuddels eine Boulekugel vor die Nase hält. Wer der Entwerfer des Kunstwerkes ist, wird nicht publiziert. Der Boulefreund meint, daß man mit der Veröffentlichung getrost noch hätte warten können und hofft auf qualitätvolle Wettkämpfe. http://www.fepetanca.com/presentacion-cartel-oficial-camp-europa-sub-23-juvenil/.html


 
 

Humanes Miteinander

Boulespieler_HerbinFoto: Service de la documentation photographique du MNAM/Centre Pompidou, MNAM-CCI/Dist. RMN-GP - © Adagp, Paris, Image 20/25 de ce dossier

Die Kunstwelt kennt von Auguste Herbin als Maler der „Klassischen Moderne“ in erster Linie abstrakte, kubistische, geometrische, kontruktivistische oder konkrete Kunst. https://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_Herbin

Der in Nordfrankreich geborene Webersohn hatte jedoch Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts eine kurze Phase figürlicher Darstellung. Das Ölbild, Les Joueurs de boules n°2, stammt aus dieser Zeit. (1923). Herbin war 1920 der kommunistischen Partei beigetreten. Sein soziales Engagement schlägt sich nun auch in seinem malerischen Ausdrucks nieder ohne dabei in einen heroisierenden sozialistische Stil zu verfallen. 
….Boulespieler im Sonntagsstaat, spielen in einem geschlossenen Hof, vor einer einfach strukturierten schematisierten Landschaft ... Die Aufnahme ist vorbei, der Punkt ist gemacht. Trotz ihrer sozialen Unterschiede, teilen sich die Spieler einen Moment der Freizeit und damit ihres Lebens. Jeder Spieler verkörpert einen menschlichen Typus und steht für humanes Miteinander. Herbin zum Ausdruck in dieser Schaffensperiode: “Die Farbe in der modernen Malerei muss ein plastisches Medium bleiben, das von einer weitgehend menschlichen Objektivität belebt wird“.

Die figürlichen Darstellungen dieser nur kurz andauernden Schaffensperiode des Malers wurden von der Kunstwelt lange ignoriert und sind der Öffentlichkeit deshalb weitgehend unbekannt.

Quelle: Centre Pompidou Modernités plurielles, 
Une nouvelle histoire de l'art moderne de 1905 à 1975, 
Les Réalismes Du 23 octobre 2013 au 26 janvier 2015, niveau 5. Les Joueurs de boules n°2, Öl auf Leinwand, 146 x 114 cm von Auguste Herbin, * 29. April 1882 in Quiéve; + 31. Januar 1960 in Paris.  http://mediation.centrepompidou.fr/education/ressources/ENS-Realismes/#citation7


 
 

Die schwedische Methode

Bundescotrainer Philipp Zuschlag nimmt in einem Interview auf Petanque aktuell zur Nominierung von Raphael Gharany für die WM Stellung und bezeichnet Raphael als ersten deutschen Profibouler. „Er wird dafür bezahlt, dass er jeden Tag Boule spielt. Das ist eigentlich das Beste was man sich als Bundestrainer wünschen kann. Wir sollten ihn also nicht in Frage stellen, nur weil wir ihn seltener auf deutschen Plätzen sehen. Wir sollten uns freuen, dass wir in Deutschland solche Chancen haben.“ P. Zuschlag weiter: „In Schweden gibt es das sehr erfolgreiche Konzept der Boulebars und Raphael ist in Stockholm in einer Boulebar als Bouletrainer und Manager angestellt. Er arbeitet seit April in Stockholm“. https://petanque-aktuell.de/hintergruende-der-wm-nominierung/

Boulebar präsentiert sich beim Blick ins Internet als eine Restaurantkette, die in Stockholm, Göteborg, Malmö, Örebro und Kopenhagen acht Systemrestaurants im Franchisesystem betreibt. Nach eigenen Aussagen will Boulebar „Menschen entspannen und zum Lächeln bringen, indem sie bei Boule und wirklich gutem Essen in stimmungsvollen Rahmen den Alltagstrott für ein paar Stunden vergessen“. Boulebar möchte mit seiner Erlebnisgastronomie südfranzösischen Lebensstil verkaufen. „Boule Grand“ eine Kombi aus „French Dinner“ und „stylish Boule“ mit einem „dedicated guide“ in 90 Minuten, lautet ein Angebot, auch als 3-Stunden-Mini-Urlaub für 545 Schweden-Kronen pro Nase zu haben. Nachdem man die Gäste getränkt und a la française abgefüttert hat, folgt das „Das Boule-Abenteuer mit einem kurzen Überblick über Regeln und Besonderheiten. Danach gibt es ein lustiges Turnier, bei dem unsere nerdigen Guides Sie beobachten, beraten und führen“.

Ein harter Job wie es scheint, für den „nerdigen Guide“, ein aufgekratztes und alkoholisiertes Publikum allabendlich mit Boule zu bespassen. Ob damit der Animateur zum Profibouler wird, bleibt zu diskutieren. Auch ein nachhaltiger Trainingsgewinn aus diesen „perfektesten Bedingungen“, scheint nicht gewiss. https://www.boulebar.se/


 
 

Dreamteam wiedervereint zur WM 3:3

img5b2ce9fd5c627Foto: FFPJP / boulistenaute.com

2016 glaubte der französische Verband noch, daß es auch ohne den „Chef“ ginge, auch weil er sich nicht im Zenith seines Könnes bewegte. Es ging, aber nicht gut. Frankreich verlor sein 3:3-Titel-Abonnement in Madagaskar. Die FFPJP holte reumütig den zwölffachen Weltmeister Philippe Quintais und damit den Erfolg zurück. Quintais’ enorme Stabilität zeigte sich zuletzt deutlich bei der Odysée in Montpellier, als er Dylan Rocher im Finale klar die Grenzen aufzeigte. Die Europameister 2017 Henri Lacroix, Dylan Rocher, Philippe Quintais und Philippe Suchaud sind wohl die ersten Anwärter auf den 3:3-Titel bei der WM vom 13. bis 16. September in Desbiens/Kanada. http://www.boulistenaute.com/actualite-championnats-monde-petanque-dream-team-veut-recuperer-couronne-20009


 
 

Gleisbauarbeiten beim DPV

Die beiden obersten DPV-Schaffner P. Zuschlag und M. Schumacher haben die Tickets zu den Frauen-EM’s, 3:3 in Palavas-les-Flots/Frankreich und TaT in Savigliano/Italien verteilt und freuen sich über den Teamspirit der nicht berücksichtigten Spielerinnen. Das 3:3-Team: Luzie Beil, Eileen Jenal, Verena Gabe und Anna Lazaridis. Zur Einzel-EM fährt Muriel Hess. http://deutscher-petanque-verband.de/das-gleis-fuer-die-em-der-frauen-liegt/

Auch zur WM 3:3 der Männer im kanadischen Desbiens/Quebec haben die DPV-Eisenbahner "die Weichen gestellt". Raphael Gharany, Sascha Löh, Moritz Rosik und Robin Stentenbach reisen zum Lac-Saint-Jean. Der deutsche Tir-Rekordmann Manuel Strokosch bekam einen Fahrschein zur EM TaT in Savigliano. Die Nominierten reisen mit stattlichem Gepäck, denn die von den Kondukteuren zum Ausdruck gebrachte Hoffnung auf Rückzahlung des Vertrauens wiegt schwer. http://deutscher-petanque-verband.de/erste-weichenstellungen-fuer-die-wm-in-kanada/

Nachtrag: Dazu eine Interview mit Bundestrainer P. Zuschlag auf Petanque aktuell. https://petanque-aktuell.de/hintergruende-der-wm-nominierung/


 
 

Boulistenaute für Deutschland

Jannik Schaake, Boulespieler aus Mannheim beklagt, daß es in Deutschland „keine Seite gibt, die aktuelle Informationen über laufende und kommende Ergebnisse liefert“. Mit Petanque aktuell soll sich das nun ändern. Der sehnsüchtig wartende Fan und Besucher „soll alle Informationen erhalten, die er benötigt und noch vieles mehr“. Deutschlandweit sollen aktive TOP-Spieler ihre Erlebnisse und Ergebnisse zeitnah auf der neuen Website kundtun. Jannik setzt auf ein bundesweites Netzwerk boulenden Schreiber oder schreibender Bouler. Wir erhoffen das Beste und daß zu viele Köche nicht den Brei verderben. Der DPV hat anlässlich der DM 3:3 schon mal ganz avantgardistisch auf einen eigenen Bericht verzichtet und auf die neue Website ausgelagert. https://petanque-aktuell.de/


 
 

Sönke Backens' Bouletipp Nr. 3: Plombé

Sönke Backens zeigt uns wie ein richtig schöne Bogenlampe geht. Naja, bei so einem Ambiente ..... https://www.youtube.com/watch?v=nFwt5xjfdeo


 
 

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