Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /kunden/320794_86673/webseiten/joomla/templates/js_fresh/js/template.css.php on line 1
Herzlich Willkommen beim Petanque Club Neuburg
Neuer_Head_1_960_x_240

Unverhoffter Nebeneffekt

Die Viertelfinalteilnahme bei der Weltmeisterschaft hat für die Spieler des DPV Teams, Rosik, Löh, Stentenbach und Gharany noch einen unverhofften Nebeneffekt, von dem sie selbst vermutlich noch garnichts wissen. Mit jeweils zwei Punkten für ihre Viertelfinalteilnahme tauchen die Vier nun im aktuellen Classement Qualificatif aux Masters de Petanque 2019 auf einem geteilten Platz 397 auf. Um sich fürs Masters de Petanque 2019 zu qualifizieren, müssten die Madagaskarbezwinger aber noch etwas zulegen. Die nächste Gelegenheit ergäbe sich beim International in Bourg Saint-Andéol am kommenden Wochenende, wo die Sieger pro Nase 10 Punkte bekämen. Die Weltmeisterspieler erhielten für ihren Titel 8 Punkte, die der Finalisten aus Marokko 6 und die der Halbfinalisten aus dem Senegal und Tunesien jeweils 4. Ganz vorne im neuesten Qualif-Tableau, momentan die Weltmeister Dylan Rocher mit 98 Punkten und Henri Lacroix 89 Punkte. Stéphane Robineau auf Platz 3 kommt auf 77 Punkte. Die ersten 25 der Jahresabschlußtabelle dürfen bei der nächstjährigen gut dotierten Masters-de-Petanque-Serie mitmachen. https://mastersdepetanque.fr/qualif-mdp/


 
 

Olympisches Eigentor der FIPJP

Blaues_AugeZeichnung: nero

Wenn man etwas über den sportlichen Tellerrand hinausschaut, braucht es nicht viel, um zu erkennen, daß die Volksfestveranstaltung in der quebecischen Provinz ein ziemliches Eigentor des Petanque-Weltverbandes war und den olympischen Ambitionen geschadet hat. Der Petanquesport kann von Glück reden, daß er nicht im Blickpunkt einer großen Weltöffentlichkeit steht, sondern mit einigen Ausnahmen, eine weitgehend unbeachtete Randsportart darstellt. Die Einreiseverweigerungen durch die kanadische Behörden, die vorwiegend afrikanische Nationalverbände trafen, unter anderem den Vizeweltmeister Benin, hätte in Fußball oder Leichtathletik weltweite Aufmerksamkeit erregt und einen Skandal entfacht. Ein Weltdachverband, der es nicht schafft, seinen sportlich qualifizierten Mitgliederverbänden die Teilnahme an der eigenen Weltmeisterschaft zu ermöglichen, disqualifiziert sich selbst. Die FIPJP pocht zwar rigoros auf die Einhaltung ihrer Regeln und geht mit harter Hand gegen Abweichler vor, wie bei der Zerschlagung des vormaligen asiatischen Kontinentalverbandes APSBC im letzten Jahr, versagt dann bei ihren eigenen Aufgaben krass. Ein Schelm, der hinter dieser Unfähigkeit mehr sieht und Böses denkt. Die Auswahl des skurrilen Veranstaltungsortes sowie die extreme Franko-Eurolastigkeit innerhalb der FIPJP gäben jedenfalls reichlich Anlass. Olympia geht anders.


 
 

Netze häkeln

gleichstellungDaß noch viele Boulemänner Frauen das Talent zum Boulespielen absprechen und sie lieber beim Catering als auf dem Spielfeld sehen, ist leider eine Binsenweisheit. Bei den vergangenen Deutschen Ü55-Meisterschaften beispielsweise, die ausdrücklich offen ausgeschrieben waren, stellten Frauen nicht mal ein Sechstel aller TeilnehmerInnen. Aber, auch eine Bayerische Meisterschaft für Frauen vor ein paar Tagen, wurde mit mageren 12 Teams von den Frauen nicht wirklich überrannt. Es gibt noch Einiges zu tun. Der DPV veranstaltet nun zusammen mit dem Baden-Württembergischen Verband am 27. Oktober 2018 ein „Netzwerktreffen für Frauen“ in Mannheim/Freudenheim. Bei diesem verbandsübergreifenden Treffen ist ein Workshop über Erfahrungen zum Thema Frauen im Boule- und Petanquesport geplant, flankiert von einer Präsentation über Angebote für Frauen im Boulesport, sowie über die Möglichkeiten der Veränderung und Entwicklung in unserem Sport. Das Treffen soll neben dem Informationsaustausch die Möglichkeit des Kennenlernens und der weiteren Vernetzung bieten. Auf Nachfrage bestätigte uns Susanne Schmidt, Gleichstellungsbeauftragte des DPV, daß das Treffen sich nicht auf Funktionsträgerinnen aus Clubs und Verbänden beschränkt, sondern „alle interessierten Frauen eingeladen sind“. Essen und Getränke sind kostenfrei, zum Abschluß der Veranstaltung ist ein Supermelée-Turnier geplant.

Ausführliche Information und Anmeldung: http://deutscher-petanque-verband.de/einladung-zum-ersten-netzwerktreffen-fuer-frauen/


 
 

Proviantturnier Ingolstadt • PCI feiert 20. Geburtstag

1.__2._Platz_ADie Sieger und Zweiten von links: Michael Mayer, Susanne Reisinger, Raju Rohde, Christian Ott.

19. Proviantturnier für Doubletten, Ingolstadt, 15.09.2018. Fast so alt wie der Verein selbst ist das Proviantturnier in Ingolstadt. Seinen zwanzigsten Geburtstag feiert der Bouleclub von der Schanz heuer, mit der 19. Ausgabe des Turniers.

45 Teams aus ganz Bayern erweisen den Ingolstädtern ihre Reverenz, Petrus selbst steuert das optimale Boulewetter bei und die Veranstalter glänzen wieder einmal mit Top-Organisation und erstklassigem Service. Die Aufteilung in 9 Vierpoules und 3 Dreierpoules mit anschließenden KO-Runden in A und B bringt spannende Matches und überraschende Entscheidungen. In einem rein Münchner Endspiel verpasst das MKWU-Duo Susanne Reisinger / Michael Mayer dem BouPa-MKWU-Doppel Raju Rohde / Christian Ott ein 13:0-Fanny.

Das Sahnehäubchen, für den veranstaltenden Vereinsjubilar schaffen die Lokal-Helden Max Lohr und Axel Heine mit ihrem 3. Platz zusammen mit den MKWUlern Pavlos Papadopoulos / Thomas Jolitz. Erfreulich für den PCI, Sandro Pape / Robert Krems kommen auf Platz 5 und Sirko Rother / Reiner Habermeier sowie Ute und Ludwig Semmler auf Platz 9.

Im fränkisch dominierten Endspiel des B-Turniers gewinnen Andrea und Ludger Deiters (TV Fürth) gegen Jürgen Pickel / Werner Treuheit-Schmidt (Burgthann).


 
 

DM 55+ • Meistertitel geht an die Saar

Tromm, 15. u. 16. Sept. 2018, DM Ü55: Jacques Wolf, Sylvain Haritonidis und Rosario Italia (Saar08) gewinnen im rein saarländischen Endspiel 13:3 gegen Volker Jacobs, Hubert Arians und Rene Trimborn (Saar02). Die Titelverteidiger Testas, Härter und Weise (BaWü2) erreichen Platz 3 zusammen mit Janzer, Fetzner, Polzer (BaWü13). Das B-Turnier gewinnen Gödde, Striewe, Steffen (NRW24) gegen Bauer, Drogula, Motte (NRW06). Beste Bayern sind Hellmuth Platz, K.-H. Wied (beide Schweinfurter KL) und Harald Wischert (Würzburg), die im Achtelfinale an NRW20 scheitern. Im LV-Vergleich nach den Poules und der ersten KO-Runde landet Bayern auf einem dritten Rang. Alle Ergebnisse auf DM aktuell. http://www.petanque-meisterschaften.de/index.php


 
 

DM 55+ Tromm • Bayern spricht fränkisch

Deutsche Meisterschaften 55+ beim BC Tromm vom 15.-16. September. Nach stetigem bergauf, seit 2014 kann der bairische LV für dieses Jahr erstmals seine Teilnehmerzahl bei den Veterans nicht steigern. 13 Teams vertreten die weißblauen Farben in Hessen.

Karola Hermann, Frank Hausam und Christian Letalik vom PCNC Nürnberg sind als bestes bairisches Team des Vorjahres, als sie das Achtelfinale erreichen, als Bay02 wieder dabei. Als stärkster Club mit einem Kontingent von 9 Teilnehmern präsentiert sich der bairische Vizemannschaftsmeister und Vizepokalsieger Noris Cochonnets. Auffällig auch, das gewaltige Übergewicht der Frankenclubs generell. Von den 39 Teilnehmern stellt die Region zwischen Altmühl, Saale und Werra allein deren 29. Mit Ausnahme von Bay04, wo mit Pierre-Yves Glotin ein Münchner mitmachen darf, sind beispielweise die fünf gesetzten Top-Equipen rotweiß. Den Schwaben sagt man nach, daß sie erst mit 40 „gescheit“ würden, die Franken spielen scheinbar erst ab 55 richtig gut Boule. Ein altes Leiden des bairischen Boulesports: Mit 6 Teilnehmerinnen stellt die Bevölkerungsmehrheit des Freistaates wieder einmal einen sehr mageren Anteil der Gesamtequipe.  Gesamtdeutsch schaut es mit etwa 60 teilnehmenden Frauen nur marginal besser aus.

Erfolgreichste BPV-Veteranen: 2013 bei der DM in Kettwig-Essen stehen Albin Raux, Hellmuth Platz und Karl-Heinz Wied ganz oben auf dem Podest und 2014 in Mühlheim auf einem Bronzerang. 2015 in Tromm erreichen Andreas Oberdiek, P.-Y. Glotin und Gottfried Effenberg das Viertelfinale, ebenso wie Siggi Ress, Markus Hermann und Mio Nikolac 2016 in Furth im Wald.

Die Startliste der 55+ DM: http://www.petanque-meisterschaften.de/archiv_dm_teams.php?dm=17_55plus

Meister 2017 und Titelverteidiger Jean-Luc Testas und Daniel Härter vom frischgebackenen Bundesligameister BF Malsch zusammen mit Peter Weise von LBJ Wiesbaden sind als BaWü02 bestimmt keine Außenseiter. Deutscher Rekordhalter mit fünf 55+Titeln ist Rolando Jecle vor Klaus Mohr (4) und Klaus Eschbach (3).


 
 

WM 3:3 Desbiens • Siege für Frankreich und Dylan Rocher

Statt mit 48 Teams, startet die WM mit nur 42 Equipen. Aus Afrika fehlen Vizeweltmeister Benin, die Elfenbeinküste, Kongo und der Tschad. Anscheinend ist es nicht mehr gelungen, rechtzeitig die Einreisegenehmigungen für diese Teams zu bekommen. Aus Asien sind die Mongolei und Malaisia nicht dabei. Für das olympische Bestreben der FIPJP eine nicht förderliche Situation. Wenn es tatsächlich so sein sollte, wie Le Quoditien.com berichtete, daß vier afrikanische Länder keine Einreisegenehmigung für Quebec bekommen haben, ist das kein Ruhmesblatt für die FIPJP und den Petanquesport.

Tir de precision: Der Weltmeister von 2016 Sok Chan Mean aus Kambodscha scheidet mit 24 Punkten aus. Nicht viel besser, Belgiens Exweltrekordler Claudy Weibel mit 27 Punkten. Der Schweizermeister Patrick Emile muß sich mit 17 Punkten begnügen. Vorn Boulassal/Marokko 50P., Rizzi/Italien 48P., Koogje/NL 47P. und Sangkaew/Thailand 45P. DPV-Mann Sascha Löh erreicht mit 37 Punkten die Repechage. Dylan Rocher schafft 40 Punkte, das VF ist ihm trotzdem zuzutrauen. In der Repechage wirft Sascha Löh 29 Punkte und schließt mit Platz 15 ab. Dylan Rocher holt sich den Titel gegen den Madegassen Taratra Rakotoninosy mit 57 zu 47 Punkten. Die Auftritte des Franzosen werden von Diskussionen über vorgebliche Fußfehler und "blinde" Schiedsrichter in den einschlägigen Foren begleitet.

WM 3:3: Nicht gut vorbereitet scheint der DPV-Kader. Eine 9:13-Niederlage gleich zum WM-Auftaktmatch gegen Schweden, Gejammer über den Boden. Die zweite Partie gegen harmlose Engländer können Stentenbach und Co mit 13:7 gewinnen, holen sich aber zum Auftakt des 2. Spieltages eine 5:13-Klatsche gegen die Eidgenossen. In Runde vier gelingt ein 13:3-Sieg gegen die Slowakei. Zum Abschluß der Vorrunde setzt es dann noch eine 7:13 Niederlage gegen Tunesien. Die besten Acht der Vorrunde: Monaco, Madagaskar, Thailand, Italien, Belgien, Frankreich, Portugal und Tunesien.

Das DPV-Team erreicht Platz 24 der Vorrundentabelle und rutscht gerade noch in die Poule-Zwischenrunde des A-Turniers. Drei Feinbuchholzpunkte gegenüber Finnland geben den Ausschlag. Deutschland trifft in Poule A auf Tschechien (Platz15) und gewinnt mit 13:7. Das zweite Spiel gegen den Poulekopf und die beste Mannschaft der Vorrunde, Monaco, ist eine eindeutige Angelegenheit. Beim 5:13 spart die DPV-Equipe Kräfte für die Barrage gegen revanchegelüstige Tschechen, die sich aber erneut der DPV-Equipe beugen müssen. Mit 13:5 spielt sich Deutschland ins Achtelfinale gegen Madagaskar.

1/8: Gegen den haushohen Favoriten schafft die DPV-Equipe die Sensation der WM und wirft einen bis dahin fehlerfreien, nun scheinbar indisponierten, Weltmeister und Titelverteidiger mit 13:1! aus dem Wettbewerb. Im Viertelfinale wartet nun Senegal auf den DPV.

Die anderen Partien der "Huitièmes": Monaco - USA 13:4, Tunesien - Portugal 13:5, Italien - Neukaledonien 13:6, Marokko - Schweiz 13:9, Frankreich - Belgien 13:11, Thailand - Kanada 13:4 und Spanien - Senegal 11:13.

VF: Deutschland hält bis 7:7 mit, dann gibt Senegal Gas und gewinnt 13:7. Monaco patzt erstmals im Turnier und verliert gegen Tunesien 9:13, Italien gibt beim 12:13 in einer Marathonpartie gegen Marokko den Sieg aus der Hand. Frankreich besiegt Thailand klar mit 13:5. Quelle: svenskboule Bemerkenswert: Drei afrikanische von fünf gestarteten Verbänden im Halbfinale. Von der gigantischen europäischen Übermacht von 25 Teams überlebt nur Frankreich. Antananarivo mit zwei afrikanischen Finalisten war allen Lästermäulern zum Trotz keine Eintagsfliege.

HF: Frankreich fegt in nur 4! Aufnahmen das hilflose Team Senegal mit 13:0 aus dem Zelt und steht gegen Marokko, das mit 13:8 gegen Tunesien gewinnt, im Finale der WM.

Finale: Der 27-fache Titelträger aus dem Mutterland des Petanquesports holt sich in Quebec seine 28. Krone. Im Volksfestzelt von Desbiens schlagen die Bleues Lacroix, Suchaud, Rocher das Team Marokko, das sich trotz einer französischen 10:0-Führung tapfer wehrt, verdient mit 13:7.


 
 

Bald neuer Super-Dachverband?

Im Rahmen eines Treffens der internationalen Kugelsport-Verbandspräsidenten Claude Azema (CMSB und FIPJP), Frederic Ruis (FIB) und Mutlu Türkmen (CBI) am 31.August/1. September 2018 in Lyon waren sich die anwesenden Herren u.a. einig, noch einmal das Streben der Kugelsportler nach olympischen Ehren zu bekräftigen und den Umbau der CMSB in einen „richtigen“ Internationalen Verband, mit nationalen Verbänden als Mitglieder voranzutreiben. Laut einer Pressemitteilung der CMSB werden zu diesem Zweck weitere Meeting in Lausanne, mit Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees und weiterer Sportorganisationen stattfinden. Im Vorfeld wurden auch schon einige personelle Veränderungen vorgenommen. Ein detaillierter Bericht wurde von der FIPJP angekündigt. http://fipjp.org/index.php/en/news/item/157-official-statement-meeting-of-the-cmsb

Die CMSB ist bislang nur ein Zusammenschluß der internationalen Kugelsport-Dachverbände für Petanque & Jeu provençal (FIPJP), Raffa/Boccia (CBI) und Boule Lyonnaise (FIP) ohne nationale „Unterfütterung“. Zwar ist die CMSB vom IOC anerkannt, nicht jedoch ihre Sportarten als olympische Disziplinen. In wieweit der geplante Umbau die einzelnen nationalen Kugelsport-Verbände zur Veränderungen und Zusammenschlüssen zwingen wird, ist noch nicht klar. Vielleicht bekommen wir in Zukunft unsere Lizenzen vom Deutschen Boccia-, Boule- und Petanque Verbandes (DBBPV). Daß darüber hinaus beispielsweise die pseudo-nationalen CEP-Mitgliedsverbände wie jene von England, Schottland, Wales, Guernsey und Jersey keine olympische Chance haben, ist klar. Gleiches gilt für die Ozeanien-Verbände der französischen Überseegebiete Neukaledonien und Tahiti. Wir kennen es vom Fußball wo bei EMs und WMs Landesverbände antreten dürfen, bei Olympia aber nur ein nationales britisches Teams startet.


 
 

CdF 2:2 Seniors & 1:1 feminin • Die Vorjahresmeister siegen erneut

Die Titelhalter von 2017 machen es schon wieder.

Nelly Peyre holt sich in Quillan erneut den französischen Titel im Petanque-Einzelwettbewerb. Im Endspiel besiegt sie diesmal Valerie Labrousse mit 13:11, muß sich aber ordentlich anstrengen. Ins Grübeln werden wohl die Verantwortlichen im Verband wegen der Nominierung für die Einzel-EM der Damen im Herbst kommen, denn die bereits nominierte Celine Lebosse schied bereits in der Runde der 64 gegen Christine Saunier aus.
Beim souveränen 13:4-Sieg von Henri Lacroix und Dylan Rocher über Stéphane Robineau und Benji Renaud wurde französische Boulegeschichte geschrieben. Noch nie gelang es vorher einem Spieler, in einem Jahr alle drei Männertitel zu gewinnen. Henri Lacroix ist nun Champion de France im Triplette, Doppel und Einzel 2018. Daß es zudem der dritte 2:2-Titel in Folge war macht die Leistung um so größer. "Le roi et le prince" scheinen für die WM gerüstet. https://www.championnats-ffpjp.com/


 
 

Desbiens ist im Petanque-Modus

9b7e35be-b140-4762-af31-c3b8d4f246e5_1024Ein Blick in eines der Zelte für die Petanque-WM in Desbiens

Nach einem Bericht des Korrespondenten Roger Blackburn von Le Quotidien vom 6. September ist Desbiens bereits voll im Petanque Modus. https://www.lequotidien.com/chroniques/roger-blackburn/desbiens-en-mode-petanque-bfdd48970c7908fbf17af7d56d920595

Die Zelte hinter dem Juvenat sind aufgebaut und die Spielbahnen angelegt. Der Belag ist mit relativ grobem Schotter durchsetzt, um das Spiel zu erschweren. 24 Bahnen erlauben den 48 teilnehmenden Teams gleichzeitig zu spielen. Die Hotels der Umgebung sind ausgebucht. Bürgermeister Nicolas Martel lachend: „Wir mussten aufpassen, daß einige Teams nicht zusammen im gleichen Hotel wohnen, um Feindseligkeiten zu verhindern. Die Mehrzahl reist zu Beginn der Woche an, die Franzosen kommen mit großem Tross, inklusive Arzt und Psychologen und agieren autonom u.a. mit eigenen Fahrzeugen für den Transport vom Hotel in Jonquiére nach Desbiens und zurück. Chantale Tardif, Regionalpräsidentin des Petanqueverbandes von Sagueny-Lac-Saint-Jeam: "Die (Franzosen) werden hier stärker hofiert als die Montreal Canadiens". Für die übrigen Teilnehmermannschaften ist ein Shuttleservice eingerichtet. Vier Teams aus Afrika haben laut Bürgermeister Nicolas Martel noch keine Visa erhalten. Parlamentsmitglied Richard Hébert soll es nun richten, ein dringlicher Brief an den Immigrationsminister wurde abgeschickt.

40685371_384108872124371_4720700934169034752_nAuch die Kosten für das Event in Höhe von 350.000 Dollar sind noch nicht abgedeckt. die Organisatoren warten auf weitere Spenden. Chantal Tardif hofft, daß mit der WM junge Leute für den Sport Petanque begeistert werden können. „Es ist ein Haufen Arbeit, aber es ist auch eine großartige Gelegenheit für unsere Gegend. Die WM ist einmalig, die gibt es kein zweites Mal, die Leute sollten das nicht verpassen“. Die Liveübertragung des Finales der WM soll die Region fördern. https://www.lequotidien.com/actualites/desbiens-sactive-pour-le-championnat-mondial-de-petanque-eca202fa6a6c040f56c3e2ec3ac0b344

Ein Problem überragt momentan aber alles andere, so Bürgermeister Martel. Der extreme Riesenkuchen von über 3.500 Pfund, der den Besuchern der WM und des gleichzeitig stattfindenden Extreme Festivals serviert werden soll, muß gewogen werden, um den peruanischen Rekordhaltern die bisherige Guiness-Bestleistung zu entreißen. Höhepunkt jeden Abend soll die Show Quebec Issime sein. http://quebecissime.net/fr/spectacle-cowboys#modal

Links das offizielle Plakat der Gemeinde Desbiens für das Volksfest Desbiens Extreme mit der bescheidenen Ankündigung der 48. Petanque-Weltmeisterschaften 3:3 und Tir de precision.

Lesen Sie auch unseren Beitrag "Eine Petanque-WM im Beiprogramm" vom 31. Juni 2018.


 
 

Senioren Schläger

Der französische Petanque Verband FFPJP berichtet am 6. September über einen gewalttätigen körperlichen Angriff auf einen Schiedsrichter bei einer Veranstaltung in Albertville. Die FFPJP verurteilt die Tat und kündigt neben disziplinarrechtlichen Maßnahmen gegen den Täter auch mögliche strafrechtliche Konsequenzen an. Die FFPJP erinnert daran, daß Schiedsrichter auch einen öffentlichen Auftrag haben und deshalb rechtlichen Schutz in jedweder Form genießen.

Ferner erklärt der Verband, daß er in Zukunft auch verbale Attacken gegen Schiedsrichter nicht mehr tolerieren wird und fordert alle Mitglieder auf allen Verbandsebenen auf, offizielle Schiedsrichter gegen jede Art von Übergriffen zu schützen.

Der Gewalttäter, ein Ü60 Spieler hatte den Schiedrichter niedergeschlagen und den am Boden liegenden Mann mit Füßen getreten. Der Schläger wurde von anderen Spielern überwältigt. Der  Schiedsrichter musste ärztlich versorgt werden und vebrachte mehrere Stunden im Krankenhaus. Vorausgegangen waren eine gelbe und eine rote Karte für den Täter, weil jener während des Wurfs mehrmals den Kreis mit beiden Füßen übertreten hatte. https://www.ffpjp.org/index.php/actualites-infos-news/item/148-agression-d-un-arbitre-officiel

PS: Kann in Deutschland kaum passieren, denn hierzulande werden Regelverletzer von Schiedsrichtern kaum oder nicht behelligt. Die Regeln des Artikel 6 gelten eher als Kann-Bestimmungen. Beinchen heben oder „yogisches Fliegen“, vollflächiges Überteten, Kreisverschieben und vorzeitiges Verlassen des Wurfkreises gehören im Land der angeblichen Prinzipientreue und Korrektheit, von Kreis- bis Bundesliga, eher zu allseits geübter Petanque-Folklore. http://deutscher-petanque-verband.de/regeln/


 
 

Montoro, Durk, Puccinelli & Hatchadourian sind Masters de Petanque

Die Generalprobe für die Equipe de France für die Weltmeisterschaft nächste Woche in Desbiens geht in die Hose. Im 2. Halbfinale des FinalFour der Masters de Petanque in Istres am Dienstagnachmittag ist die Equipe von Ludovice Montoro einfach zu stark. Auch ein Wechsel Suchaud für Quintais zur 7. Aufnahme beflügelt die Equipe tricolore nur kurz. Drei Luftlöcher von Lacroix und Suchaud verhelfen Montoro/Durk/Hatchadourian bei Stand von 10:9 zu drei Punkten.Endergebnis 13:9.

Im 1. Halbfinale verpasst die Equipe Madagaskars den Ambitionen Christophe Sarrios endlich einmal die Masters zu gewinnen, ein schmerzhaftes 13:3-Ende. Da können auch seine Mitstreiter, die Vorjahressieger Christan Fazzino und Christian Andriantseheno nichts daran ändern.

Fürs Finale wechselt die Equipe Montoro den Marseillaise- und Bastiasieger Jean-Michel Puccinelli ein. Die Madegassen Mandiby/Randriamanantane/Razanadrakoto spielen unverändert, sie sind nur zu dritt. In der ersten Etappe konnten sie wegen Visaschwierigkeiten sogar nur zu zweit antreten. In der 6. Aufnahme des Endspiels machen die Afrikaner beim Stand vom 1:4 vier Punkte, ihre letzten in diesem Finale sind und stellen auf 5:4. Der Rest des Endspiels gehört Ludovic Montoro, Maison Durk, Jean-Michel Puccinelli und Michel Hatchadourian, den Masters de Petanque 2018. Endergebnis 13:5.

Für die Equipe de France stehen am kommenden Wochenende in getrennten Teams erst noch die 2:2-Meisterschaften Seniors in Quillan auf dem Programm, bevor es in den Flieger zur WM nach Quebec geht. Optimale Vorbereitung kann anders aussehen. Das Nationalteam Madagaskars startet in völlig anderer Besetzung in Desbiens. http://www.boulistenaute.com/


 
 

CdF 3:3 Straßburg • Lacroix/Robineau/Rocher verteidigen Titel

Französische Meisterschaften 3:3 Seniors in Straßburg. Frühes Favoritensterben, schon in den Poules erwischt es beispielsweise den Mixed-Meister Stephane Dath und auch Patrick Hervo/Hatchadourian sowie Bruno Le Boursicaud. Die Runde der letzten 128 übersteht Marco Foyot, Vizemeister des Vorjahres nicht, ist aber in bester Gesellschaft. Montoro/Puccinelli, Samson Mandimby und die ganz hoch gewetteten Molinas/Savin/Malbec sagen ebenso überraschend Adieu. Die Runde der letzten 64 bedeutet das Ende u.a. für Da Cunha/Cortes/Lagarde und Kevin Philipson. Im 16tel-Finale schickt Philipp Quintais seinen Nationalmannschafts-Spezl Fifi Suchaud mit 13:7 heim und steigt in die nächste Runde auf. Auch Top-Favorit Henri Lacroix schafft den Sprung ins Achtelfinale. Im Viertelfinale treffen die Giganten Lacroix und Quintais aufeinander und Lacroix gewinnt 13:7. Die HF-Paarungen: Lacroix/Rocher/Robineau gegen Darodes/Sevilla/Feltain R. 13:1 und Thomas/Carlier/Baldassare gegen Lebrun/Demestre/Schaenotz 13:6. Im Finale lassen sich die Vorjahresmeister auch von den Außenseitern Thomas/Carlier/Baldassare nicht  stoppen und holen sich nach 2017 den 3:3-Titel erneut.  https://www.championnats-ffpjp.com/RsltCDF/2018/TS/Page_Rslt_FFPJP_CDF_TS_2018.html


 
 

Bundesliga • Malsch ist Meister 2018 • München mühsam

Nach den drei Samstagrunden der Petanque-Bundesliga in Malsch, sind die Boule Freunde Malsch vorzeitig Meister der Petanque Bundesliga 2018. Mit drei 3:2-Siegen gegen Bad Godesberg, Niedersalbach und München bleiben die Kraichgauer weiter ungeschlagen und liegen uneinholbar in der Tabelle vorn. Die BF sind Zweiter der BuLi-Aufstiegsrunde 2013 und holen sich im ersten Jahr gleich den zweiten Platz, ebenso wie im vergangenen Jahr. Tabellenzweiter Düsseldorf vergeigte mit einer 2:3-Schlappe in Runde 9, ausgerechnet gegen Schlußlicht Berlin, alle Chancen auf den Titel. München verliert zweimal, kann sich aber knapp gegen Lübeck behaupten und muß als Tabellensechster ebenso wie alle nachfolgenden Mannschaften noch um den Klassenerhalt bangen. 2. Tag: Meister Malsch bekleckert sich die blütenweiße Siegerweste durch eine 1:4-Niederlage gegen Osterholz, distanziert aber trotzdem am Ende den Zweiten Düsseldorf und den Dritten Osterholz deutlich. München bekleckert sich nicht mit Ruhm. Ein glücklicher Sieg gegen Lübeck ist die karge Ausbeute des Wochenendes, Platz 9. Als Absteiger stehen schon vor der letzten Spielrunde die Aufsteiger des Vorjahres fest. Wittlich, Lübeck und Berlin, können sich nicht in der höchsten Spielklasse halten. http://deutscher-petanque-verband.de/bundesliga/dpb_2018/


 
 

Malsch möchte Meister machen

LetzenbergMalschÜberragend, Malsch und der Letztenberg.

Der Laie stellt erstaunt fest, daß im Regierungsbezirk Karlsruhe (Baden-Württemberg) gleich zwei Ortschaften mit dem Namen Malsch existieren. Jene im Landkreis Karlsruhe hat 14.400 Einwohner und einen Bouleclub namens Boulebeißer und auch im anderen Malsch im Landkreis Rhein-Neckar mit ca. 3.600 Einwohnern wird durch die ansässigen Boulefreunde organisiert petanquiert. Beide Malschen sind knappe 60 km voneinander entfernt und gaben in Boulekreisen bestimmt schon öfter Anlass zur Verwirrung. Der Austragungsort der letzten Spielrunden der Petanque-Bundesliga 2018 ist das kleinere Malsch südlich von Heidelberg, bei Wiesloch, im Rhein-Neckarkreis. Die Mannschaft der Boulefreunde aus dem Wein- und Wallfahrtsort am Nordwestzipfel des Kraichgaus ist aktueller Tabellführer der DPB und kann sich Hoffnungen auf den ersten Deutschen Meistertitel machen. https://www.boule-freunde-malsch.de/ Eine herausragende Veranstaltung für den kleinen Ort, sollte man meinen, die Website der Gemeinde ignoriert dieses deutsche Petanque-Großereignis allerdings souverän und verweist stattdessen auf das Fischerfest des Angelsportvereins mit Tischfußballturnier auf der Tierpark-Ranch. http://www.malsch-weinort.de/buerger/aktuelles/

Die fünf letzten Spielrunden der Saison 2018 stehen am Samstag und Sonntag auf dem Programm. Schwer wird es für die Gastgeber allemal, denn vier der fünf Gegner können sich noch praktische oder zumindest theoretische Hoffnungen auf den Tiel machen. Die BF Malsch stiegen 2013 in die höchste deutsche Klasse auf und haben mit den Plätzen 2 (2017), 6 (2016) 7 (2015) und 2 (2014) schon einige Meriten. Der Titel wäre nicht unverdient. Die derzeit in der deutschen Rangliste bestplatzierten Spieler der Boulefreunde heißen Philippe Jankowski (15), Jean-Luc Testas (29) und Rachid Belhaid (111). http://deutscher-petanque-verband.de/bundesliga/dpb_2018/

Bayerns Vereinsflaggschiff, die 1.MKWU gehört eher zu den theoretischen Hoffnungsträgern, mit bisher drei siegreichen Partien lief es für München heuer nicht optimal. Das Restprogramm gegen die, vor München platzierten, Schwergewichte Düsseldorf, Malsch, Horb und Osterholz gibt nicht unbedingt Anlaß zu Überschwang. Die weißblaue Boulegemeinde hofft trotzdem auf einen aufregenden und erfolgreichen Abschluß der BuLi-Saison. http://mkwu.de/sport/liga/1-mannschaft/


 
 

MdP: Team France knallt Team Robineau die Tür vor der Nase zu

7. und letzte Etappe der Masters de Petanque in Nevers. Die Viertelfinalbegegnungen bringen noch keine endgültige Entscheidung über die Ticketvergabe für Istres. Montoro vs. Sarrio 13:12, Madagaskar vs. E. locale 13:3, Team Robineau vs Team International 13:4, Equipe de France vs. E. Loy 13:4. Barrage der VF-Verlierer: Loy vs. Locale 13:1, Sarrio vs. International 13:11. 1. Semifinale: France vs. Madagaskar 13:4, 2. Semifinale: Montoro vs. Robineau 1:13. Damit ist klar, Frankreich und Team Montoro sind in Istres dabei.

Robineau muß nun auch das Finale gegen Team France gewinnen um sich zu qualifizieren. Bei einer Niederlage wäre Madagaskar weiter. Im Finale lässt Frankreich mit Lacroix, Rocher und Suchaud dem Team Stéphane Robineau, Antoine Cano und Kévin Malbec beim 13:6 nicht wirklich eine Chance und beendet alle Hoffnungen abrupt. 30 Punkte in der Endabrechnung sind zu wenig, Madagaskar bleibt mit 31 Punkten auf dem rettenden Platz 4. Am kommenden Wochenende steht übrigens der Verlierer Robineau mit den Siegern Lacroix und Rocher wieder in einer Mannschaft bei den französischen 3:3-Meisterschaften. Hoffentlich hat die Harmonie nicht gelitten.

Tabelle Endstand: Sarrio 41P(Q), France 37P(Q), Montoro 32P(Q), Madagaskar 31P(Q), Robineau 30P(ex), Loy 26P(ex), Team Intern. 16P(ex). Damit kommt es zu folgenden Halbfinales in Istres: Team Sarrio gegen Madagaskar und Team Frankreich gegen Team Montoro. https://mastersdepetanque.fr/resultats-classement/


 
 

Basta in Bastia

Das DPV-Trio für die WM in Desbiens, Sascha Löh, Robin Stentenbach und Moritz Rosik kommt beim International Pierrot Lamperti in Bastia nicht über die Runde der 128 hinaus und scheidet gegen die Equipe Yann Gazzo, Jean Rodriguez, Jean Brancaleoni aus. Ihren Poule überstehen die drei WM-Teilnehmer noch ungeschlagen. Von den Favoriten erreichen Puccinelli, Montoro, Hervo sowie Pietri, Cano, Bauer das Viertelfinale. Für die ungewohnte Kombination Rocher, Molinas und Canava ist im Achtelfinale Schluß. Im Sechzehntel scheiden die monegassischen WM-Teilnehmer um Eric Motte wie auch Khaled Lakhals Truppe aus. Bruno Le Boursicaud, Stephane Robineau und Damien Hureau machen bereits im 1/32stel-Finale Feierabend.

Halbfinale Team Millo (MC) gegen Team Puccinelli (F) 11:13 und Team Olmos (MC) gegen Team Cano (F) 13:10. Im HF-Ländervergleich Monaco gegen Frankreich steht es 1:1. Das Finale dominieren Jean Michel Puccinelli, Ludovic Montoro und Patrick Hervo. Mit 13:4 gegen die Monegassen J.-D. Fieschi, Denis Olmos und Jean Pierre Le Lons holen sie sich den Coupe Pierrot Lamperti. http://www.bucciata.com/Page_Rslt_Lamperti_2018.html

PS: In ihren Beiträgen auf der DPV-Website und F...... schreiben die DPV-Verantwortlichen, daß das Turnier in Bastia ein reines KO-Turnier sei und fallen aus allen Wolken, als ihre Jungs doch im Poule ran müssen. Liebe DPVer, schaut öfter mal auf unsere Homepage, da werdet Ihr informiert und unterhalten. Da konntet Ihr bereits am 20. August lesen, daß beim Pierrot Lamperti Poule gespielt wird.


 
 

Federations Cup • Thailands Damen dominieren in Taiwan

Mit viel Gedöns auf der Bühne wird der FIPJP Confederations Cup 2018 für Damen vom 25. bis 26. August in Taiwan eröffnet. Eine geschlossene Gesellschaft, Funktionäre und Ehrengäste sind in der Überzahl. Das Ambiente erinnert an Autobahnbrücke und Parkhaus-Untergeschoß. Zuschauer? Fehlanzeige. Das Turnier dauert von 25. bis 26. August. Gerade mal 4 Nationen aus zwei Föderationen machen mit: Frankreich, Singapur, Thailand, Taipei. Modus: 3:3, 2 x 2:2, Round Robin. Nach dem Spiel gibt es noch ein Shootout Team gegen Team. Ein Blick auf die Website der FIPJP lässt den Besucher im Unklaren über Sinn oder Unsinn der Veranstaltung. Am Ende steht Thailand ganz oben auf dem Podest, Frankreich auf Platz 2, Taipei wird Dritter. Die Siegerehrung: https://www.youtube.com/watch?v=BNx5Q_m6or4


 
 

DM Tête-à-tête in Tromm: Dritter Titel für Toufik

Nahe an der Perfektion, 11 von 12 bairischen Startern überstehen die Poules bei der DM im hessischen Tromm und dürfen in der ersten KO-Runde des A-Turniers weiter machen. Das ergibt eine Erfolgsquote von 91,66% und den Spitzenplatz im Vergleich mit den anderen Landesverbänden. Hessen 85,7% bringt 12 von 14 Teams durch und der Osten leuchtet mit 60%, 3 von 5 sind weiter. Die Teilnehmer-Krösuse BaWü 45,7% und NRW 48% hinken hinterher. NiSa wird ordentlich gerupft, einer von zwölf Startern kommt nur durch. Berlin macht mit seinen 2 Startern in B weiter.

In der ersten KO-Runde A gibt es für die Bayern-Armada einige Kracher. Johannes Groß muß gegen Toufik Faci ran, Alex Bauer trifft auf Jannik Schaake und Regis Pfortner bekommt es mit Daniel Orth zu tun. Auch für Paul Möslein wird es gegen Lokalmatador Marcel Bomsdorf schwer. Großes Pech für Luzi Beil und Vincent Probst, die gegeneinander spielen müssen. Im B-Turnier hat Stefan Neuhäußer Freilos in der ersten KO-Runde

1/32: Fünf Bayernspieler überstehen die erste KO-Runde. Damit ist der BPV mit einer Quote von 41,7% immer noch der erfolgreichste deutsche Landesverband bei dieser DM. Der Lohn, ein Zugewinn von 5 Startplätzen. 1/16tel-Finale: Vincent Probst : Jannik Schaake 5:13, Regis Pfortner : Peter Weise 7:13, Nicholas Mari : Moritz Leibelt 13:4, Andi Kreile : Tobias Müller 13:9 und Dang Nguyen : Paulo de Sousa 13:8. Achtelfinale: 3 x Bayern, Nicholas Mari : Jens Birkmeyer 13:5, Dang Nguyen : Jörg Engelke 12:13, Andi Kreile : Olaf Becker 10:13. Viertelfinale: Nicholas Mari verliert gegen Bayernschreck Jannik Schaake und scheidet aus. http://www.deutsche-petanque-meisterschaften.de/index.php

Im B-Turnier 1/16 scheidet Stefan Neuhäußer 10:13 gegen Hannes Blechinger aus. Das B-Finale gewinnt Bernd Lubitz mit 13:6 gegen Christian Husmann

HF A: Jannik Schaake gewinnt gegen Oscar Hodonou 13:6 und Jan Garner verliert gegen Toufik Faci 4:13. Endspiel A: Toufik Faci holt sich den dritten DM-Titel 2018. Er dreht das Finale gegen Jannik Schaake in den letzten beiden Aufnahmen und gewinnt 13:12. SportdeutschlandTV überträgt: http://sportdeutschland.tv/petanque-1/deutsche-meisterschaft-2018-tete-a-tete-tireur

Im Tir-Wettkampf schafft es Nicholas Mari ins Viertelfinale wo er gegen Oscar Hodunou ausscheidet, Stefan Neuhäußer übersteht die Qualifikation nicht. HF: Manuel Strokosch vs. Pascal Müller 37:35 und Toufik Faci vs. Oscar Hodonou 34:41. Finale: Hodonou gegen Strokosch 44:31. http://deutscher-petanque-verband.de/dm-tat-tir-2018/


 
 

MdP Limoux • Equipe de France wie Phönix aus der Asche

Ein 13:7-Endspielerfolg der Equipe de France über die Equipe Loy hilft beiden Mannschaften aus dem Tabellen-Schlamassel. Mit 10 Punkten für Quintais und Consorten sowie deren 7 für das Team Loy mit Da Cunha, Debard und Philipson sind beide Teams plötzlich wieder voll im Rennen um die vier Finalplätze in Istres. Drei Wochen vor der WM 3:3 sendet die Equipe tricolore nach vier erfolglosen Etappen plötzlich wieder vitale Lebenszeichen. Mit den Teams Frankreich (27P), Montoro (27P), Madagaskar (26P), Loy (24P) und Robineau (23P) wird die letzte Etappe in Nevers in der kommenden Woche zum superspannenden Fünfkampf um die drei noch offenen Plätze. Team Sarrio ist mit seinem heutigen VF-Sieg über Team Robineau uneinholbar mit 39 Punkten vorn. Claudy Weibels Team International versemmelt mit einem 10:13 gegen Team Montoro seine letzten Chancen vollends und ist raus aus dem Rennen nach Istres.

Die VF-Paarungen für Nevers stehen übrigens schon fest: France gegen Equipe Loy, Madagascar gegen die  Equipe locale, Team Sarrio gegen Montoro und Team International gegen Team Robineau.

Tabelle und Ergebnisse: https://mastersdepetanque.fr/resultats-classement/



 
 

DPV testet seine WM-Equipe in Bastia

a395c2aab8a802556751d14b54354c2fab7f10b4Beim 4. International de Bastia „Pierrot Lamperti“ am 25. August 2018 für Dreier-Teams sind auch die WM-Fahrer des DPV gemeldet. Sascha Löh, Robin Stentenbach, Moritz Rosik stellen sich den mehrheitlich französischen Wettbewerbern. Der vierte Mann für Desbiens, „Bouleprofi“ Raphael Gharany ist nicht gemeldet. Schade eigentlich, denn die Boulegemeinde wartet noch auf einen überzeugenden Auftritt des letztjährigen WM-Bronzemedaillisten. Neben Deutschland testet auch Monaco seine WM-Equipe. Die Besetzung der Teams aus Madagaskar und Italien geht aus der Meldeliste nicht hervor, aber möglicherweise stehen auch hier die Spieler für die 3:3-WM auf dem Platz. Ein gutes Dutzend Spieler aus der absoluten französischen Elite hat gemeldet, nicht jedoch die WM-Equipe als Ganzes. Chancen auf den Sieg haben beispielsweise die Trios Le Boursicaud, Robineau, Hureau oder Puccinelli, Montoro, Hervo. Auch Lacroix, Molinas und Canava können mitmischen. Bastia ist nicht unbedingt das absolute Topturnier, aber trotzdem, wie alle französischen Internationals, ein guter Gradmesser für die DPV-Asse. Gespielt wird Poules/KO, 8600 € Preisgeld warten auf die Siegerteams. http://www.bucciata.com/


 
 

BPV-Pokal-Achtelfinale • Knapp vorbei ist auch daneben

IMG_0335-1_kleinPCN und PCNC, die Sieger strahlen.

Freitag, 17. August, Neuburg, Karlsplatz. Eine ziemlich knappe Angelegenheit ist das Achtelfinale im BPV-Pokal zwischen dem PC Neuburg und dem  PCNC aus Nürnberg. Nach den beiden Tripletten steht es überraschend 1:1, weil Gustav mit einem sehenswerten Carreau sur place aus einem 9:12 ein 13:12 für unser Trio2 macht. Vorher gibt unser Triplette1 klar mit 5:13 ab. Unsere drei Doubletten beginnen alle stark und gehen teils hoch in Führung, aber nur Duo2 mit Karl und Wilfried hält durch und siegt überlegen mit 13:3. Unser Doublette3 ist in einer einzigen Aufnahme unkonzentriert und fängt sich eine 5er-Packung in einer ansonsten ausgeglichenen Partie, 8:13. Ganz bitter wird es für unser Duo1, 9:0, 11:2, 12:6 und 3 Kugeln auf der Hand zum Zumachen reichen nicht für den dritten Siegpunkt. Am Ende geht die Partie 12:13 perdü. Endstand 3:2 für den PCNC bei 54:51 Punkten. In dieser Achtelfinalpartie haben wir gegen gute und glückliche Nürnberger sehr gut gespielt aber auch gut Lehrgeld bezahlt. Routine und Kaltschnäuzigkeit gehören eben auch zu unserem Sport, da sind uns die Noris Cochonnets diesmal überlegen. Wir gratulieren und wünschen ihnen viel Erfolg in Lindau.


 
 

Les Vieux Fourneaux - Die Alten Knacker

Bildschirmfoto_2018-08-16_um_18.01.59Zeichner Paul Cauuet sowie Autor Wilfried Lupano setzten 2014 zusammen Les Vieux Fourneaux in die französischsprachige Welt der Comics. Im Jahr 2015 veröffentlichte dann der deutsche Splitter Verlag das Comicalbum Die Alten Knacker mit dem Untertitel "Die übrig bleiben" auch für das deutsche Publikum. https://www.splitter-verlag.de/autoren-zeichner/autoren-l/lupano/ Die Sozialkomödie um drei Übersiebzigjährige, deren kriminelle Energie sich ganz und gar nicht mit dem Klischee des rüstigen Rentners verträgt, rockt den Comicmarkt in Frankreich. Das Werk gewann auf Anhieb den begehrten Publikumspreis auf dem 42. Festival International de la Bande Dessinée d’Angoulême, dem wichtigsten internationalen Comicfestival.

Zwischenzeitlich sind Die alten Knacker nach Asterix die bestverkauften Comic-Helden in La France. Bis heute gibt es, auch für den deutschen Comicfreund, vier Bände. Januar 2019 soll die fünfte Episode erscheinen (siehe Bild oben), der Titel steht zwar noch nicht fest, aber Knacker Mimile ganz rechts, hält schon mal die Boulekugeln parat. https://www.splitter-verlag.de/die-alten-knacker-bd-5.html

Der Erfolg des schrägen Seniorentriplettes hat auch die Filmwirtschaft begierig gemacht, am 22. August 2018 startet Les Vieux Fourneaux als Spielfilm in den französischen Kinos. Pierre Richard, Eddy Mitchell, Roland Giraud und Alice Pol stellen dar. Hier der Trailer zum Film. http://www.allocine.fr/video/player_gen_cmedia=19579034&cfilm=257873.html


 
 

2. National d'Objat - Damen lassen sich Zeit - Herren haben es eilig

Claudy Weibel, Christian Fazzino und Bruno LeBoursicaud ließen beim 13:3 gegen die indisponierten Finalgegener Quintais, Lacroix und Hureau nichts anbrennen und siegten überlegen. Spielverlauf: 0:0 / 2:0 / 6:0 / 10:0 / 10:1 / 10:4 / 13:4. https://www.dailymotion.com/video/x6rw20a Das Turnier zählte zum Qualif' Masters de Petanque 2019. https://mastersdepetanque.fr/qualif-mdp/

Das ausgeglichene Damenendspiel gewinnen Caroline Bourriaud und Élodie Estève gegen Céline Lebossé und Camille Durand mit 13:10. https://www.dailymotion.com/video/x6rvw95


 
 

Frankreich brennt auf Revanche

img5b62a1aae87ab

Frankreichs U23-Team für Almeria: Alison Rodriguez, Caroline Bourriaud, Emma Picard und Celine Lebosse, Foto: FFPJP

Nur die Bronzemedaille für die französischen U23-Damen bei der EM im heimischen Saint Pierre les Elbeuf nagt noch immer am Selbstverständnis der „Grand Nation“. Es war das "schlechteste" Ergebnis jemals. Jean-Philippe Soricotti, verantwortlicher Trainer der weiblichen Espoirs in Frankreich hofft mit der nun nominierten Mannschaft für die EM in Almeria die "Schmach" von 2017 vergessen zu machen. Allison Rodriguez und Caroline Bourriaud haben bereits die Erfahrung von zwei EM-Teilnahmen und bilden das Fundament des Teams. Zusammen mit Emma Picard und Céline Lebossé ist das Spiel offensiv ausgerichtet ohne eine vielseitige Basis zu vernachlässigen, so die FFPJP.  In den Jahren 2008, 2013, 2015, 2016 stand Frankreich bei EMs ganz oben, 2009 und 2011 gab es zweimal Silber hinter Deutschland. Titelverteidiger in Spanien ist das Team des DPV. Nach einer Presseinformation der FFPJP und Boulistenaute.com http://www.boulistenaute.com/actualite-selections-championnats-europe-espoirs-feminins-20078


 
 

Wer fährt zur Petanque-WM 3:3 und wer bestimmt es?

Carreaux_klein_800Im Kapitel II, Artikel 7 der Regularien der FIPJP für die Teilnahme an Petanqueweltmeisterschaften wird bestimmt, daß das Exekutiv-Komitee des FIPJP die Teilnahmequoten für die einzelnen Kontinentalverbände festlegt. 48 Starter sollen es nach Möglichkeit sein, 50 dürfen. Der Interessent kann sich die Regularien  von der Website der FIPJP herunterladen. http://www.fipjp.org/index.php/fr/reglements/championnats-du-monde

Dem Afrikanische Verband gehören 23 Mitglieder an, von denen 10 ein Startrecht in Desbiens zugebilligt wird. Defacto sind das die 8 besten Teilnehmer des A-Turniers und die 2 vordersten Plätze des B-Turniers der letzten Kontinentalwettkämpfe. Damit dürfen theoretisch 43% der Mitglieder mitmachen. Zugesagt haben aber erst 6 Teams. Mauretanien, Kongo, Tschad und Mail, allesamt bettelarme Länder dürften zwar, können möglicherweise aber nicht. Reisen tatsächlich nur die sechs bestätigten Teams an, sänke die Quote des Verbandes, der den amtierenden Weltmeister und Vizeweltmeister stellt, auf für die FIPJP, beschämende 26%.  

Asien erhält ebenfalls 10 Startplätze, wenn man die Australier, die Mitglied in zwei Kontinentalverbänden sind, dazu zählt. bei 24 Verbandsmitgliedern ergibt das eine Quote von 42%. Ausscheidungskriterien waren auch hier die Ergebnisse der letzten Asienmeisterschaft. Ohne Australien sinkt die Quote auf 38%. Die qualifizierten Verbände Singapur und Mongolei haben ihre Teilnahme noch nicht bestätigt.

Der Panamerikanische Verband hat angeblich 9 Mitglieder, davon sind 3 Mitgliedsverbände zur WM zugelassen. Quebec hat zugesagt, USA ist wahrscheinlich dabei, vielleicht kommt noch Mexiko oder Panama. Die Quote hier 33%. Panamerikanische Meisterschaften oder Qualifikationswettkämpfe gibt es nicht. Die Startplatzzuteilung nehmen wahrscheinlich die zahlungskräftigsten Verbände USA und Quebec vor. Armenhäuslern wie beispielsweise Cuba oder Dominikanische Republik fehlt es vermutlich an Einfluß und Geld. Einen eigenständigen kanadischen Verband gibt es übrigens nicht, die quebecische Provinzföderation hat sich praktischerweise ein kanadisches Ahornblättchen vorgebunden.  

Ozeanien zählt 5 Mitgliedsverbände und ist dreimal bei der WM vertreten. 60% der Mitglieder wären somit dabei. Wobei WM-Teilnehmer Australien auch im Asiatischen Kontinentalverband vertreten ist. Die französischen Defacto-Kolonien Neukaledonien und Französisch Polynesien sind zwar völkerrechtlich unselbstständig, aber als Ozeanienverbandsmitglieder und WM-Teilnehmer wohl der französischen Dominanz im Weltverband geschuldet. Völkerrechtlich eigenständig sind nur Australien, Neuseeland und der südpazifische Winzstaat Vanuatu.

Europa der größte Verband mit 41 Mitgliedsverbänden darf stattliche 24 Teams entsenden, das ergibt eine Quote von 59%. Aufgebläht wird die CEP durch die Sonderbehandlung des Vereinigten Königreiches. Vollwertiges CEP-Mitglied ist hier nicht ein nationaler UK-Verband, sondern die Verbände der unselbständigen Landesteile England, Schottland und Wales, sowie die der Kanalinseln Jersey und Guernsey, die als Besitz der britischen Krone gelten, ähnlich wie beispielsweise alle wildlebenden Schwäne in Großbritannien und wie jene, keinerlei völkerrechtliche Souveränität besitzen. Qualifiziert sind die 16 besten Mannschaften des A-Turniers der vergangenen EM und die 8 Erstplatzierten des Nations Cup. Zugesagt haben alle, finanzielle Probleme sind eher ausgeschlossen.

Damit stellt Europa mit 41 FIPJP-Mitgliedern die Hälfte aller WM-Teilnehmer. Die Restwelt mit 61 Mitgliedsverbänden schickt die andere Hälfte, so denn das Geld reicht. Nicht überraschend, im 12-köpfigen Exekutiv-Komitee des FIPJP sitzen 9 Mitglieder aus Europa, sowie je 1 Mitglied aus Quebec, Tunesien und Thailand. Quelle: FIPJP.


 
 

Informationssperre in Travemünde?

Das Holstentorturnier der CdB Lübeck in Travemünde gilt als die größte Petanque-Veranstaltung in Deutschland und kann sich locker mit französischen Boule-Großveranstaltungen messen. Eine Mammutaufgabe, die höchsten Respekt abnötigt, an zwei Tagen fast 900 Teams in zwei Wettbewerben zu verorganisieren.

Was Travemünde trotzdem zum Ärgernis macht, ist der Ergebnisdienst der Veranstalter. Der Boulesport wird von den Mainstreammedien weitgehend ignoriert und ist dringend auf journalistische Eigenleistungen angewiesen. Ein Turnier wie Travemünde ist nicht nur eine Ereignis für die aktiven Teilnehmer, sondern auch für eine vieltausendköpfige bundesweite und europäische Bouleöffentlichkeit, die begierig nach Ergebnissen und Neuigkeiten lechzt. Sport und aktuelle Berichterstattung gehören untrennbar zusammen.

Andere wissen es und liefern. Ein DPV betreibt einen vorbildlichen aktuellen Ergebnisdienst bei seinen Meisterschaften. In Frankreich bekommt der Boulefreund über verschiedene Plattformen aktuelle und ausführliche Berichte und Resultate, sogar von Provinzevents, in Echtzeit! Verbände, Veranstalter, Bouleplattformen und Einzelpersonen arbeiten im Internet zusammen und liefern Neuigkeiten am laufenden Band. Technik macht es möglich.

Wenn aber die Köpfe langsam ticken, nützt die rasende Geschwindigkeit des Internets nichts. Zwei Tage nach Turnierende ist die Startliste immer noch die neueste Meldung auf der Website der CdB im Internet. Man hält Information offenbar für Geheimnisverrat. Deutschland gilt ja gemeinhin als Servicewüste, Lübeck gehört unbedingt dazu.

Nachtrag: Mittwoch, 8. August, die Ergebnisse sind da: 3:3 - Lasse Dithmar, Anders Erlandsen und Morten Saxild-Hansen aus Dänemark gewinnen gegen Till-Vincent Goetzke, Bernhard Goetzke und Thomas Hucke.
2:2 - Robin Stentenbach und Marco Schumacher setzen sich gegen Sascha von Pleß und Dominique Tsouropa durch. http://www.cdb-lübeck.de/


 
 

Bouleart - Petanque mit der Neuburger Sommerakademie

IMG_0327Neuburgs Sommerakademie für Bildende Kunst, Musik und Theater ist eine Institution in Kulturtkreisen und zieht seit 40 Jahren im August Kunstschaffende aus aller Welt in die Ottheinrichstadt. https://www.sommerakademie-neuburg.de/ Das Kulturamt der Stadt veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Petanque Club Neuburg, am Sonntag, 5. August, erstmals ein Bouleturnier auf dem Karlsplatz für die interessierten Kursteilnehmer und Dozenten. 40 boulebegeisterte Künstler u.a. aus Österreich, China, Usbekistan, Frankreich und dem Inland hatten trotz der Hitze gemeldet. In Anbetracht des fast zu guten Wetters, tat die Beschränkung auf 3 Runden Schweizer System in Verbindung mit Zeit- und Zähllimit, dem Turnier und den Teilnehmern gut. Die Kunst- und Kulturschaffenden nahmen das neue Event begeistert an, von der ersten Kugel an entwickelte sich eine spannungsvolle Wettkampfatmosphäre und teilweise hochklassige Matches. Bei der Internationalität der Sommerakademie verwundert die Besetzung des Siegertreppchens nicht. Ganz vorne, die jungen Dozenten Constantin und Jakob vom Mozarteum in Salzburg vor dem Musikerduo Li und Zhou aus Shanghai. Foto: Marion


 
 

Zeichen der Zeit: Das Boulfie

Boulfie_koloriert_Schrift_1_ebene_klein

 
 

Eine Petanque-WM im Beiprogramm

db13aa_c6be51c98f534aa384d5b0a7dbe6353cDesbiens von oben, der Gebäudekomplex rechts unten ist das Juvenat de Desbiens. Foto: Poste de traite de Desbiens.

Im quebecischen Desbiens, einer 1000-Seelen-Gemeinde am Lac-Saint-Jean, steigt in diesem Sommer die 9. Ausgabe des Festival Desbiens Extrême. Ein 5-Tages-Volksfest für Kinder, Erwachsene, Senioren mit Sport, Unterhaltung, Kinderaktion, Gaudiwettkämpfen, Fressbuden, Vorführungen, Ausstellungen, Feuerwerk und Shows aller Art.

Für die Fete stellt die Gemeinde große Zelte auf, alle sind lustig drauf, bestaunen beispielsweise die mit 12 Metern Länge, größte Kuchenform der Welt, rasten bei der „Tretbootweltmeisterschaft“ vor Begeisterung aus oder brunchen mit den erzkatholischen "Knights of Columbus". https://www.youtube.com/watch?v=3jDzSvyxiJA. Heuer hat man den traditionellen Termin des Festivals vom Sommer in den kanadischen Herbst vom 13. bis 16 September 2018 verschoben, weil der ortsansässige petanqueverrückte Andre de LaRonde, ehemaliger Chef zweier (!) Bouleclubs und Funktionär des quebecisch/kanadischen und regionalen Petanqueverbands vor Jahren auf die verwegene Idee kam, das besagte Extremfestival wegen der Kostensynergien mit einer Boule-WM aufzupeppen. Gesagt, getan. 2016 veranstalteten die Desbienser nach dem Bau von 18 Boulebahnen, zur Probe eine Provinzmeisterschaft, „Coupe de Quebec“, die ganz gut klappte. https://www.youtube.com/watch?v=s-mTaw1HWx4 Claude Azemas Weltverband beschied daraufhin die WM-Tauglichkeit und gab den Zuschlag. https://www.youtube.com/watch?v=oU74XjHJWgk Für Bürgermeister Martel war das ganze Konstrukt eine einmalige Gelegenheit sein Nest samt Extremfestival zu geringen Kosten weltberühmt zu machen. O-Ton Martel: Als ich die Akte analysierte, sah ich die Gelegenheit, eine Weltmeisterschaft zu niedrigeren Kosten zu bekommen. Es wird ein schönes Schaufenster für uns und für die Region sein.

Der umtriebige Initiator Andre de LaRonde verstarb leider im April 2017 und kann deshalb sein „WM-Baby“ nicht mehr selbst  erleben. Bürgermeister Nicolas Martel ist sich dennoch sicher, das das Festival ein voller Erfolg wird, schießt doch die Regierung von Quebec großzügig noch 115.000 Dollar für die Fete zu. https://www.lelacstjean.com/desbiens-toujours-extreme/  Etwas Geld fehlt noch, wer will, darf spenden. https://www.lequotidien.com/sports/la-48e-edition-du-championnat-du-monde-de-petanque-a-desbiens-60fdafa7323914390f9d2f3a03b596a9

Das Fest zieht sich durchs ganze "Ville", entlang der Siebten Avenue, Austragungsort der WM wird das Juvenat de Desbiens sein, eine ehemalige Schule samt Freigelände, am südlichen Ende von Desbiens, die durch ein ein soziales Hilfswerk zur Wiedereingliederung desorientierter Jugendlicher und junge Erwachsener wiederbelebt werden soll. Zwei Zelte mit einem Fassungsvermögen von ca. 5000 Personen bieten nun Platz für das ganze Remmidemmi, schlechtes Wetter könnte ja sein.

Allen Beteuerungen zum Trotz, die wirkliche Boulehochburg ist das Provinznest am See des Heiligen Johannes nicht. Die Gemeinde in der Region Saguenay rühmt sich und die Natur rundum bestimmt zu Recht als ideale Destination für Rafting, Fishing, Canoeing, Biking, Glamping/Camping und Spelunking (nicht das, was einige jetzt denken). http://www.ville.desbiens.qc.ca/tourisme Von Petanquing war da bisher nicht die Rede und wird es wohl auch in Zukunft nicht sein. WM-Erfahrung haben die Besbienser übrigens, vor fast 40 Jahren war Desbiens neben der Stadt Jonquière Teilausrichter der Wildwasser-Kanuweltmeisterschaft.

Die Vorbereitungen für die Petanque-WM 3:3 laufen, der Interessent klickt hier.

Auch der Weltverband FIPJP berichtet und informiert schon substantiell 48. Petanque-Weltmeisterschaften für Männer, 3:3 vom 13. bis 16. September in Desbiens, Quebec, Kanada.


 
 

Christine Mach und Michael Gerstmayr Neuburger Stadtmeister 2018

IMG_0326Nach dem erstmaligen Sieg eines Mixed-Duos bei der Neuburger Stadtmeisterschaft im Vorjahr, ist auch dieses Jahr wieder ein gemischtes Doppel ganz vorne. Der Bayerische Meister 2018 im Doublette, Michael Gerstmayr aus Dornstadt, holt sich mit Partnerin Christine Mach Titel und Preisgeld. Im Finale lassen beide den PCN-Heroen Gustav und Reinhold keine Chance und siegen überlegen. Das Spiel um Platz 3 ist ebenfalls eine Auseinandersetzung Dornstadt gegen PCN, diesmal mit dem besseren Ende für die Donaustädter. Dieter und David (PCN) gewinnen gegen  Jan und Michael. Im Spiel um Platz 5 siegen Erika und Walter (PCI) gegen Marianne und Burschi (BF Lenting). Platz 7 geht an Marion und Karl (PCN) gegen Daniela und Driss (Landsberg).

Besonderheit des Spielsystems in Neuburg: Jeder Platz wird ausgespielt. Nach einer Round Robin in den einzelnen Gruppen, spielen nur die 8 Gruppensieger im KO-Modus die Plätze 1 bis 8 aus. Für die Gruppenzweiten geht es nur noch um 9 - 16, usw.


 
 

Palavas les Flots - Aktuelle Ergebnisse

Einzelwettbewerb, 1. Wettkampftag und Lospech: Die deutschen Damen werfen sich in der 1.Runde gegenseitig aus dem Turnier. Kerstin Lisner verliert gegen Luzie Beil und Eileen Jenal zieht gegen Muriel Hess den Kürzeren. Im 1/32stel-Finale siegt Luzie Beil gegen Guylene Duhant aus Albertville und Muriel Hess gewinnt gegen Oceane Bell-Lloch aus Labruguier. Im 1/16tel-Finale kommt Luzie Beil gegen Cinthia Arrabal (Katalonien) weiter. Muriel Hess hat gegen Manon Delpage (Saint Jean) das Nachsehen, aber auch eine Charlotte Darodes scheidet beispielsweise aus. Achtelfinale: Fini für Luzie Beil, 8:13 gegen Celine Lebosse. Sie ist aber in guter Gesellschaft, denn auch Angelique Colombet und Anna Maillard sagen Servus. Im Viertelfinal-Kracher verliert Virebayre (hat Anna Maillard rausgeschmissen) gegen Beji. HF am Sonntag, 29. Juli, Mouna Beji gibt zu 8 ab gegen Emma Picard. Céline Lebosse verliert nach hartem Kampf gegen Maryse Bergeron (Kanada) mit 12:13. Finale: Emma Picard gewinnt gegen Maryse Bergeron mit 13:6 Die Resultate.

Doppelwettbewerb, 1. Wettkampftag, Freitag, 27. 7. 2018
Lisner / Hess aus Poule18 direkt in die erste Runde, verlieren gegen Allison Rodriguez / Angelique Colombet!.
Jenal / Lazaridis aus Poule 26, über Barrage in der ersten Runde Sieg über Team Marie Jose Archard.
Beil / Gabe aus Poule 36 direkt in die erste Runde, gewinnen gegen Marilyn Hamel / Stephanie Morticcioli.
Im 1/16tel-Finale verlieren Jenal / Lazaridis gegen Peyrot / Sarda. Dafür schlagen Beil / Gabe ganz überraschend das französische Paradedoppel Rodriguez / Colombet.
Im Achtelfinale wird es wieder sehr prominent, Luzia Beil / Verena Gabe treffen auf die Lokalmatadorinnen Marie-Christine Virebayre / Anais Lapoutge verlieren aber leider 7:13

Das Endspiel gewinnen Marie Christine Virebayre und Anais Lapoutge (HF 13:6 gegen Tronche) mit 13:7 gegen Emma Picard / Daisy Frigara (HF 13:3 gegen Bauduin)  Aktuelle Ergebnisse hier

Triplettwettbewerb, Samstag, 28.7.
Gabe/Lazaridis/Hess in Poule 24 gegen Dallard/Ricou/Richard (k.A.), Camps/Leroy/Bru (Montpellier) und Lardat/Ferro/Armando (k.A). Müssen in die Barrage. Aufstieg und 1/32stel-F. Sieg gegen Team Canclaude. Im 1/16tel-F. Sieg gegen Team Sea Phanh/Delpage/Vidal. Im Achtelfinale klarer 13:7-Sieg gegen Lerat/Fernandez/Martinez (Spanien). Im Viertelfinale ist gegen Schopp/Bandiera/Peyrot beim 2:13 Endstation wie zwei Runden zuvor für Beil/Jenal/Lisner. Trotzdem, ganz starke Leistung des DPV-Damenteams
Beil/Jenal/Lisner in Poule 32 gegen Fourrier/Ferrasse/Bedos (Lauran), Baptiste/Catalano/Stimbach (k.A.) und Cegarra/Metairon/Riffard. Müssen in die Barrage. Aufstieg und 1/32stel-F. Sieg gegen Team Chabrolle. 1/16tel-F. Gegen das absolute Top-Trio Schopp/Bandiera/Peyrot kommt das Aus. Im HF schlägt Team Schopp das Team Martinez (Spanien) 13:2 und Team Durand verliert gegen das Außenseiterteam Mattei das in der Runde davor überraschend Team Virebayre ausschaltet mit 8:13. Finale: 13:1-Sieg in 25 Minuten und 4 Aufnahmen für DPV-Schreck Schopp/Bandiera/Peyrot gegen das chancenlose Team Mattei. Spielverlauf: 0:0 / 0:6 / 1:6 / 1:11 / 1:13.  Aktuelle Ergebnisse.

 
 

MdP Clermont-Ferrand: Die Equipe Montoro macht es schon wieder

5. Etappe in Clermont-Ferrand, Donnerstag, 26. Juli. Der Kampf um das Final Four spitzt sich zu und die hochfavorisierte Equipe de France muß um die Teilnahme zittern. Zum zweiten Mal in Folge bleibt das Team der Superstars Quintais/Rocher/Suchaud ohne Punkte und rutscht mit nun 17 Punkten zusammen mit Team Wild Card auf den vorletzten Platz ab. Weibels Team International (16 Pkt.) übernimmt trotz zweier Punkte aus der Barrage in Clermont die rote Laterne, hat aber noch alle Chancen auf die Endrunde in Istres. Halbfinals: Die Equipe Sarrio gibt Madagaskar mit 13:1 klar das Nachsehen und Puccinelli/Montoro/Durk sind weiter im Aufwind, 13:10 gegen Loys Wild Card Team. Nach dem Sieg in Illkirch-Graffenstaden ist die Equipe Montoro auf den Geschmack gekommen. Sieg auch in Clermont-Ferrand gegen Sarrio/Fazzino/Hureau mit 13:8. Hier die Ergebnisse des Spieltages. Spitzenreiter bleibt die Equipe Sarrio/Fazzino/Hureau, Team Montoro macht einen gewaltigen Satz auf Rang 3. https://mastersdepetanque.fr/resultats-classement/


 
 

100% Damen-Petanque - 100% Großer Petanquesport

6dd10e83b8235c44709f2e5004919593bcd56c36In der Touristenhochburg Palavas les Flots in der Lagunenlandschaft vor Montpellier startet am Donnerstag, 26. Juli 2018 das „International Petanque Palavas les Flots“. Traditioneller Treffpunkt ausschließlich weiblicher Spitzenkräfte im Petanquesport..

Das viertägige Turnier umfasst 3 Wettbewerbe:
2. National Einzel Damen (PPF Tour) 26. Juli 2018, für 160 Teilnehmerinnen
13. National Doublette Damen (PPF Tour) 27. Juli 2018, für 160 Teams
6. International Triplette Damen (PPF Tour) 28. Juli 2018, für 128 Teams.

Um die Veranstaltung für die Teilnehmerinnen noch attraktiver zu machen, gibt es erstmals in allen drei Disziplinen Punkte für die in Frankreich sehr populäre PPF-Wertung. Das Konzept geht auf, die Creme de la creme des französischen Petanque-Damen-Sports hat sich angesagt und gibt sich die Ehre. U.a. mit Angélique Colombet, Anna Maillard, Charlotte Darodes, Sandrine Herlem, Daisy Frigara, Caroline Bourriaud, Emilie Vigneres, Emma Picard, Alison Rodriguez oder Céline Lebossé. Talente und Meisterinnen wie Cécina Lerat, Mouna Beji Mouna, Audrey Bandiera, Cindy Peyrot, Angélique Zandrini, Laurence Morotti, Jessica Tronche sind dabei, nicht zu vergessen die Lokalmatadorin Marie Christine Virebayre und viele, viele mehr. Boulistenautes WebTV und Youtube berichten live.

Neben der französischen Elite präsentieren sich Equipen aus Belgien, Kanada, Dänemark, Spanien, Niederlande, Monaco, Polen, Tschechien, der Schweiz, Bulgarien ... und sogar aus Japan! Deutschlands Verband ist dabei, mit Luzie Beil, Eileen Jenal, Kerstin Lisner, Muriel Hess, Verena Gabe und Anna Lazaridis. Nach der Finalteilnahme im letzten Jahr, darf man durchaus hoffnungsfroh ins diesjährige Turnier gehen. Der DPV berichtet.

Webcams gestatten einen Blick auf Strand und Wasserfront der "meerumschlungenen" Gemeinde und vermitteln Ferienstimmung. Dem französischen Zeichner und Karikaturisten Albert Dubout ist ein Museum vor Ort gewidmet.


 
 

CdF mixte, Saint Pierre - Außenseitersieg für Germain und Dath

Championnat de France mixte, 21./22. Juli in St. Pierre les Elbeuf.

Finale: Nach Honoratiorenauftritt und Absingen der Marseillaise legen Marie Angele Germain und Stephane Dath los wie die Feuerwehr. 8:0 nach 4 Aufnahmen. Mouna Beji und Tyson Molinas, das harte HF und VF noch in den Knochen, machen zwar noch 3 Punkte, sind aber gegen das furiose Spiel der Korsen hilf- und chancenlos. Am Ende steht ein überlegener und nicht erwarteter 13:3-Sieg des Außenseiter-Duos. Sieggaranten: Die phantastischen Schüsse von Stephane Dath und das konzentrierte Spiel von Marie Angele Germain. Bemerkenswert: 2 x Fannysiege im Achtel- und Viertelfinale für das Meisterduo. Der Spielverlauf im Finale: 0:0 / 0:3 / 0:4 / 0:7 / 0:8 / 1:8 / 2:8 / 2:9 / 3:9 / 3:13. Das sehenswerte Video gibt es hier: http://www.boulistenaute.com/modules/videos/video-championnat-france-doublette-mixte-2018-finale-4-1478

Halbfinale: Im vorgezogenen vermeintlichen „Endspiel“ kämpfen Beji / Molinas gegen Colombet / Suchaud und ziehen nach zähem Kampf durch ein knappes 13:11 ins Finale ein. Endspielgegner sind Marie Angele Germain und Stephane Dath, Korsika, die sich 13:5 gegen Hotang / Dufaure durchsetzen.

Viertelfinale: Beji / Molinas werfen mit einen knappen 13:12 Sieg Magali Vierne und Kevin Malbec aus dem Wettbewerb.

Favoritensterben in der Runde der letzten 32: Vorjahresmeister Dylan Rocher und Christine Saunier verlieren gegen Angelique Colombet und Philippe Suchaud. Auch Florence Schopp und Simon Cortes sind raus, ebenso wie Stephane Robineau und Cecina Lerat. Weiter im Geschäft: u.a. Mouna Beji und Tyson Molinas sowie Magali Vierne und Kevin Malbec.
Live-Ergebnisse hier: http://www.championnats-ffpjp.com/RsltCDF/2018/DMS/Page_Rslt_FFPJP_CDF_DMS_2018.html


 
 

DM mixte - Anna Maria Bonhoff / Toufik Faci sind Meister 2018

Deutsche Meisterschaft mixed in Dillingen/Diefflen, 21./22. Juli 2018.

Anna Maria Bonhoff und Toufik Faci NRW01 gewinnen die DM mixed gegen Sarah Schwander und Johannes Hirte, BaWü09 mit 13:9. Platz drei teilen sich Sylvia Rugar / Jörg Born Hess03 und Ann-Kathrin Weißbäcker / Leon Gotha-Jecle.
Das B-Turnier entscheiden Sabrina Stepp und Daniel Reichert, BaWü15 mit 13:3 für sich. Finalgegner Simone Seitz und Florian Panitz Hess02.

Von den 12 gestarteten weißblauen Teams überstehen 8 die Poulerunde und steigen ins A-Turnier auf. Damit ist der weißblaue Verband mit einer 66,66%igen Erfolgsquote Klassenbester nach den Poules. Fünf Equipen schaffen es noch ins 1/16tel-Finale, dann ist für alle Schluß, ausgenommen Bay12. Luzie Beil / Robin Stentenbach, steigen noch ins Viertelfinale auf, müssen sich aber den späteren Vizemeister 5:13 beugen. Im B-Turnier ist Bay06 mit Andrea Schneider und Dang Nguyen im Achtelfinae bestes bairisches Team.

Promis frühzeitig aus: Pascal Keller und Carsta Glaser, Vizemeister 2017, wird schon die Barrage zum Verhängnis, 6:13 gegen NRW23. Ebenfalls im Poule gescheitert: Bomsdorf / Milautzki, Zimmermann / Elitoc, Mitschker / Schön, McPeak-F. / Wahl (Halbfinalisten 2017) und andere. Für Gabe / Orth, Probst / Probst, Vorjahresmeister Klöpfer / Beck, Garner / Hübchen, Deubel / Müller kommt das unerwartet frühe Aus in der ersten KO-Runde. Im 1/16-Finale erwischt es: Jenal / Backens, Streise / Streise, Reimers / Lonken und Strokosch / Krause. http://www.deutsche-petanque-meisterschaften.de/index.php
 
 

Master de Petanque Illkirch - Glück und Pech in Lixenbuhl

IMG_0322Finale bei der 4. Etappe der Masters de Petanque im elsässischen Illkirch-Graffenstaden. Equipe Montoro, rosa Trikots, gegen Equipe International, grau. Le Dantec im Kreis legt. Foto: Marion.

Die eigentliche Geschichte der 4. Etappe der Masters de Petanque schreiben bei brütender Hitze im Lixenbühler Sportpark Michael Feyertag, Fabrice Yvanes* und Jean Pfeffer die als Equipe locale auftreten. Im Viertelfinale gegen Montoro, Durk und Puccinelli, nach 5 Sauschüssen und Wiederaufnahmen, haben sie die Siegkugel in der Hand und treffen beim Stand 12:12 die falsche Entscheidung oder haben wahnsinniges Pech, wie man will. Schuß statt legen, die Zielkugel läuft blöd. Statt 13:12 heißt es 11:13. Ein absolut unverdienter Sieg des uninspiriert und unkonzentriert auftretenden Teams des Marseillaisesiegers und Tabellenletzten im Classement General, allerdings mit unerwarteten Folgen.
Die Mittagspause tut den Glückspilzen nämlich sehr gut, in dem Maße wie ihre Form ansteigt, fällt sie bei ihren Gegnern. Die Halbfinalkontrahenten Fazzino, Hureau und Andriantseheno lassen jede Konzentration vermissen und verlieren weit unter Wert mit 7:13. Im Finale gegen Claudy Weibels Internationales Team mit Rizzi und LeDantec dasselbe Theater. Diego Rizzi fängt plötzlich an Luftlöcher zu schiessen und Altmeister Fazzino verspringen die Kugeln. Da hilft auch das Wohlwollen des Publikums nichts. Am Ende holen Pucinelli, Durk und Montoro glücklich den Sieg bei der 4. Etappe der Masters de Petanque.
Die gefeierten Lokalhelden gewinnen zum Trost 13:3 die Barrage gegen Michel Loys Feierabendbouler, die vorher ihr Viertelfinale mit 3:13 verschlafen. Ein müdes Team France mit Quintais, Rocher, Suchaud bleibt ebenfalls ohne jeden Punkt, im VF ist ihnen Weibels Team beim 13:9 überlegen und in der Barrage Robineau mit 13:11. Madagaskar bleibt durch einen 13:10-VF-Sieg gegen Robineau, Malbec, Molinas gut im Geschäft. Das HF geht gegen Weibel 7:13 verloren.

Die Sieger von Illkirch ziert zwar immer noch die rote Laterne des Tabellenletzten, sie haben aber, weil alles zu ihren Gunsten lief, wieder die Chance, das Finale in Istres zu erreichen. Komfortable 27 Punkte Führung derzeit für Team Sarrio. https://mastersdepetanque.fr/resultats-classement/ 

*Fabrice Yvanes erreicht noch am vergangenen Wochenende in München mit anderen Partner das HF und verliert gegen Beil, Jenal und Backens.


 
 

BPV-Pokal Achtelfinale: PCNC gegen PCN

Staffel Nord: Der PC Neuburg zieht das große Los und darf zum diesjährigen Fast-Landesmeister und letztjährigen Fast-Bundesligaaufsteiger reisen. Nachdem es im Fußball ja bekanntermaßen schon längst keine Kleinen mehr gibt, hoffen wir im Boule auf Analogien. Im übrigen lehrt uns die Geschichte des Ritters Eppelein von Gailingen, "die Nürnberger hängen keinen - sie hätten ihn denn". Superglückspilz des diesjährigen Pokals ist der BCI Röthenbach, der ohne eine Kugel geworfen zu haben im Achtelfinale gegen Burgthann1 steht und dazu noch Heimrecht hat.
Staffel Nord: Von Burgthanns Dreierarmada hat neben der Ersten auch die Zweite überlebt und kämpft daheim nun gegen das übrig gebliebene Fürther Drittel TV 1860 bleue um die Reise nach Lindau. SV Schnakenwerth2 verpasst die Revanche gegen Schnakenwerth1-Besieger Fürth bleue und muß stattdessen auswärts gegen Schweinfurth KL ran.
Staffel Ost: MKWU1, das sich beim Derby im  „Sechzehntel“ gegen SG Jahn München erstaunlich schwer getan hat, empfängt Ingolstadteinsbezwinger TV Etterzhausen. MKWU2 muß in die Ratisbona und versucht den dortigen Kugelfisch zu filettieren.
Staffel Süd: Beide Lindenberger Teams sind noch dabei und müssen reisen. Die Nr. 2 zum BC Augsburg, die Erste zur Dritten der MKWU. Sollten die Allgäuer gewinnen, wäre die Teilnahme an der Endrunde im nur 20km entfernten Lindau fast ein Doppel-Heimspiel. http://www.petanque-bayern.de/pokal-172.html

Letzter Spieltermin: 26. August 2018.

Am Rand bemerkt: Der BPV-Pokal 2018 könnte uns eine Endrunde mit 2x München, 2x Burgthann und 2x Lindenberg bescheren, wenn es ganz dick kommt, sogar mit 3x München. Pokal ist doch immer wieder superspannend.

Korrektur zur Staffel Ost: Nicht die SG Jahn hat der MKWU das Leben im 1/16telfinale schwer gemacht, sondern die SG elf München. Unsere Leser passen auf, wir bedanken uns bei Gottfried!


 
 

Der Marseillaise-Sieger gewinnt auch auf Korsika

14. und 15. Juli, International d’Ajaccio. Das Finale in Korsika gewinnen Christophe Sarrio, Ludovic Montoro und Jean-Michel Pucinelli die als Equipe France auftreten gegen Julien Lamour, Khaled Lakhal und Damien Hureau mit 13:5. Das Favoritentrio Dylan Rocher, Stephane Robineau, Pascal Mari scheidet überraschend in der Vorschlußrunde gegen die Finalverlierer aus. Im Achtelfinale müssen Antoine Cano, Tyson Molinas und Anthony Mantia vorzeitig heim, ebenso wie Philippe Quintais, Philippe Suchaud und Defendin Moretti, die allerdings schon in der Runde der letzten 32. Schlimm erwischt es Henri Lacroix, zusammen mit Simon Cortes und Philippe Pietri übersteht er die Runde der letzten 64 nicht. Der Spielverlauf des Endspiels in Zahlen: 0:0 / 0:4 / 2:4 / 5:4 / 7:4 / 9:4 / 12:4 / 12:5 / Schuß aufs Schweindl von Damien Hureau 12:5 / 13:5. http://www.ajaccio-sport-petanque.fr/TEST8RESULT/Page_Rslt_international2018.html


 
 

Masters de Petanque Romans: Madagaskar gibt Spiel aus der Hand

320px-LAuberge_de_Saint-Pantaleon-les-Vignes_Ravioles_de_Romans_aux_truffes_blanchesEine kulinarische Spezialität des Austragungsortes der dritten Etappe der Masters de Petanque. Ravioles de Romans, hier serviert mit weißen Trüffeln. Foto: Varaine, wikimedia commons.

3. Etappe der Master de Petanque in Romans-sur-Isère im Departement Drôme, einem ehemaligen Zentrum der Schuhproduktion in Frankreich. Dem Feinspitz unter den Boulern ist die Stadt auch wegen der Ravioles de Romans und dem geleegefüllten Feingebäck Lunettes de Romans bekannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Romans-sur-Is%C3%A8re

Viertelfinale: Kein weiterer Höhenflug für den Einzelmeister des Wochenendes. Die Equipe Sarrio / Andriantseheno / Fazzino verpasst der Equipe française mit Lacroix / Rocher / Suchaud eine herbe 3:13-Niederlage, ob es am Fehlen von Philippe Quintais lag? Die Equipe Robineau mit Durk / Malbec / Molinas muß gegen die Equipe Locale, mit Bruno LeBoursicaud / Caillot / Guilhot beim 13:11 schwer kämpfen. Equipe „Wild Card“ Loy / Da Cunha / Debard gibt „Equipe International“ mit Weibel / Rizzi / Le Dantec beim 13:5 das Nachsehen. Für Madagaskar läuft es nach dem desaströsen Auftakt in Chateaurenard und dem Come back in Le Puy-en-Velay wieder sehr gut. 13:0 für Mandimby, Randriamanantany und Razandrakoto gegen Montoro, Durk und dem Marseillaisesieger Puccinelli. In der darauf folgenden
Barrage der VF-Verlierer gibt es für Montoro gleich noch eine unglückliche 12:13-Niederlage gegen Team Frankreich (2 Punkte) oben drauf. Die Equipe International holt sich die anderen zwei Punkte für die Gesamtwertung durch ein 13:7 gegen die „local heroes“.
Halbfinale: Für Madagaskar geht es weiter aufwärts, 13:11 gegen Team Sarrio und Revanche für die Finalniederlage in Le Puy. Team Robineau mit Cano / Malbec / Molinas setzt sich 13:8 gegen Michel Loys Wild-Card-Team durch.

Das Finale Madagaskar vs. Robineau: Ein echter Thriller, Team Madagaskar mit Madimby, Randriamanatany, Razanadrakoto liegt schnell hinten, kämpft sich ins Spiel und sieht schon wie der sichere Sieger aus. Doch Team Robinau diesmal ohne Stephane gibt nicht auf. Cano / Malbec und Molinas holen sich im unaufhaltsamen Endspurt den Sieg. Endstand 11:13. Spielverlauf: 0:4 / 1:4 / 3:4 / 7:4 / 10:4 / 10:6 / 11:6 / 11:8 / 11:12 / 11:13.
Gesamtstand: Team Sarrio nun vorn mit 22 Punkten. https://mastersdepetanque.fr/resultats-classement/


 
 

Raging Boule

cartel-EUROPEO-2018_FINAL-724x1024Die U23- und Jugend-3:3-Europameisterschaften im Oktober in Almeria werfen ihre Schatten voraus. CEP und der spanische Verband FEB präsentieren schon jetzt recht stolz das offizielle Plakat für die kontinentalen Petanquewettkämpfe im Herbst.

Als Maskottchen posiert ein furchteinflössender Stier im roten Leiberl, der dem Betrachter vor dem Hintergrund eines hektischen lila Farbkuddelmuddels eine Boulekugel vor die Nase hält. Wer der Entwerfer des Kunstwerkes ist, wird nicht publiziert. Der Boulefreund meint, daß man mit der Veröffentlichung getrost noch hätte warten können und hofft auf qualitätvolle Wettkämpfe. http://www.fepetanca.com/presentacion-cartel-oficial-camp-europa-sub-23-juvenil/.html


 
 

Humanes Miteinander

Boulespieler_HerbinFoto: Service de la documentation photographique du MNAM/Centre Pompidou, MNAM-CCI/Dist. RMN-GP - © Adagp, Paris, Image 20/25 de ce dossier

Die Kunstwelt kennt von Auguste Herbin als Maler der „Klassischen Moderne“ in erster Linie abstrakte, kubistische, geometrische, kontruktivistische oder konkrete Kunst. https://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_Herbin

Der in Nordfrankreich geborene Webersohn hatte jedoch Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts eine kurze Phase figürlicher Darstellung. Das Ölbild, Les Joueurs de boules n°2, stammt aus dieser Zeit. (1923). Herbin war 1920 der kommunistischen Partei beigetreten. Sein soziales Engagement schlägt sich nun auch in seinem malerischen Ausdruck nieder ohne dabei in einen heroisierenden sozialistische Stil zu verfallen. 
….Boulespieler im Sonntagsstaat, spielen in einem geschlossenen Hof, vor einer einfach strukturierten schematisierten Landschaft ... Die Aufnahme ist vorbei, der Punkt ist gemacht. Trotz ihrer sozialen Unterschiede, teilen sich die Spieler einen Moment der Freizeit und damit ihres Lebens. Jeder Spieler verkörpert einen menschlichen Typus und steht für humanes Miteinander. Herbin zum Ausdruck in dieser Schaffensperiode: “Die Farbe in der modernen Malerei muss ein plastisches Medium bleiben, das von einer weitgehend menschlichen Objektivität belebt wird“.

Die figürlichen Darstellungen dieser nur kurz andauernden Schaffensperiode des Malers wurden von der Kunstwelt lange ignoriert und sind der Öffentlichkeit deshalb weitgehend unbekannt.

Quelle: Centre Pompidou Modernités plurielles, 
Une nouvelle histoire de l'art moderne de 1905 à 1975, 
Les Réalismes Du 23 octobre 2013 au 26 janvier 2015, niveau 5. Les Joueurs de boules n°2, Öl auf Leinwand, 146 x 114 cm von Auguste Herbin, * 29. April 1882 in Quiéve; + 31. Januar 1960 in Paris.  http://mediation.centrepompidou.fr/education/ressources/ENS-Realismes/#citation7


 
 

Dominique und Vincent Probst Bayernmeister im Mixed

BM mixed, Etterzhausen, 7.7.2018, 55 Teams: Dominique und Vincent Probst besiegen In einem rein Münchner Endspiel Lea  und Michael Dörhöfer. Gemeinsam Dritte, Gabi Franke / Mio Nikolac und Anette Weihrich / Harald Wischert. Die Qualifikation zur DM mixed einen Tag später gewinnen Markus und Lola Hermann, PCNC. Einzelheiten und Bericht auf der Website des BPV. http://www.petanque-bayern.de/news-details/bayerische-meisterschaft-dm-qualifikation-doublette-mixte-in-etterzhausen.html


 
 

CdF Fréjus: Lacroix und Maillard/Baussian ganz vorne

Zweimal Französische Meisterschaft in Fréjus am 7. und 8. Juli mit dem Tete a tete bei den Männer und im Damen-Doppel.

Achtelfinale Männer Einzel: Maiki Molinas aus Hochsavoien überrascht. Er schmeißt Jungstar Verzeau aus dem Wettbewerb. Auch Alexandre Beshonez' Sieg gegen Michel Loy hat kaum ein Fachmann auf dem Zettel. Henri Lacroix eliminiert den Vorjahresmeister Tyson Molinas, der wiederum ein Runde davor den Mitfavoriten Dylan Rocher heim schickt. Der hochgewettete Mickael Bonetto verabschiedet sich bereits im 32stel überraschend gegen Maiki Molinas. Viertelfinale: Alexandre Besonhez macht der langen Reise des Maiki Molinas ein 13:12-Ende. Auch für Ludovic Montoro kommt gegen Manuel Motteyen von den Franz. Antillen mit 7:13 das Ende unerwartet wie auch für Jeremy Darodes, der 5:13 gegen Lucas Desport verliert. Henri Lacroix verbleibt als einziger Favorit mit 13:8 gegen Albert Bauer im Wettbewerb. Semifinale: Ins Finale steigen auf: Manuel Mottoyen durch ein 13:9 gegen Alex Beshonez, da hat sich die lange Anreise rentiert und Vorjahresmeister Henri Lacroix, der gegen Lucas Desport ebenfalls 13:9 gewinnt. Finale: Henri Lacroix macht es 2018 besser als 2017 und gewinnt das Finale gegen Manuel Mottoyen überlegen mit 13:4. Das ist der 17. Landestitel für "Le Roi" http://www.championnats-ffpjp.com/RsltCDF/2018/TATSM/Page_Rslt_FFPJP_CDF_TATSM_2018.html

2:2 Damen Achtelfinale: Revanche Mittelmeerspiele, Silber-Ludivine D’Isidoro verliert wieder, diesmal mit Alison Rodriguez, der Meisterin von 2015 gegen Gold-Mouna Beji mit neuer Partnerin Ranya Kouadri deutlich 1:13. M.C. Virebayre schmeißt zusammen mit Anais Lapoutge die andere Mittelmeer-Silbergewinnerin Angélique Colombet, die zusammen mit Isabelle Calchera auch den franz. Titel 2017 gewann, durch Fanny raus. Charlotte Darodes verliert schon in der Barrage im Poule und Caroline Bourriaud sagt im 32stel Adieu. Viertelfinale: Audry Bandiera / Emilie Vigneres gewinnen 13:8 gegen Bacbara / Thierry, Virebayre marschiert ebenso ins Semi mit klarem 13:3 gegen Bagilet / Labrousse wie auch Mouna Beji, 13:2 gegen Bories / Carel.  Baussian-Protat / Maillard steigen mit 13:8 gegen Perret / Guerard ins HF auf. Halbfinale: Ende für Virebayre / Lapoutge, 5:13 gegen Bandiera / Vigneres. Die Halbfinalistinnen des Vorjahres Maillard / Baussian-Protat bleiben dieses Jahr dran und hieven sich durch ein 13:9 gegen Beji / Kouadri ins Finale. Finale: Anna Maillard und Nadége Baussian gewinnen nach einer extrem unglücklich verlaufenden letzten Aufnahme für ihre Gegnerinnen Bandiera / Vigneres deutlich mit 13:6. Für Anna Maillard ist es der zweite Titel nach 2010 (Triplette).  http://www.championnats-ffpjp.com/RsltCDF/2018/DF/Page_Rslt_FFPJP_CDF_DF_2018.html

Finales live auf Dailymotion 17:30 h: https://www.dailymotion.com/video/x6nk4d2 und WebTV: http://www.boulistenaute.com/modules/videos/video-direct-webtv-ffpjp-23-437


 
 

BPV-Pokal: PC Neuburg im Achtelfinale

WP_20180706_002Bewegte Statik, statische Bewegung. Foto: Helmut Neumaier.

Freitag, 6. Juli 2018, Boulegelände am Volksfetsplatz Neuburg. Leicht war es nicht, Burgthann III war ein zäher und guter Kontrahent, weil die BurgthannerInnen allesamt gut boulen können. Die beiden Tripletten zu Beginn ziehen sich in die Länge, die Burgthanner halten gut dagegen. Am Ende stehen trotzdem zwei 13:7 Erfolge durch Marion, Karl und Wilfried sowie Reinhold, Gustav und Dieter, auch weil der PCN den tiefen Boden zu seinem Vorteil nutzen kann. Das Ausweichgelände am Volksfestplatz hat seine Tücken und ist durch den vorherigen heftigen Regen tief und unberechenbar. Doublette 1 geht relativ schnell und deutlich mit 6:13 perdü, da nützt auch ein Wechsel bei 6:10 nichts. Einem bedrohlich aufkommenden Déjà vu* macht Doublette zwo mit Wilfried und Dieter dann aber mit einem deutlichen 13:5 ein Ende. 3 Siege, die nächste Pokalrunde ist gesichert. Reinhold und Gustav setzen mit einem 13:5-Sieg gegen das fabelhafte Burgthanner Damendoppel ein Sahnehäubchen oben drauf. Der späte Nachmittag spielt mit etwas Sonne an diesem Regentag zur Freude beider Mannschaften noch gut mit. Pokal finden wir gut, Nette Leute, Häppchen, Schlückchen, etwas Nervenkitzel und am Ende einen Sieg feiern, Boulerherz was begehrst Du mehr. * 2017 verliert der PCN nach 2:0 Führung drei Doubletten mit 12:13 und scheidet gegen Jahn München 2:3 im Pokal aus.    
BPV-Pokal, Runde der letzten 32: PC Neuburg gegen PC Burgthann III 4:1 / 58:37 Punkte.

PS: Herzlichen Dank an den Bürgerverein Ostend e.V. für freundliche Hilfe und Entgegenkommen. http://www.buergerhaus-neuburg.de/buergerhaus-ostend/buergerverein-ostene-e-v

Foto unten: CasianIMG_0319


 
 

Französischer Damentitel 3:3 vergeben

Den französischen Titel 3:3 bei den Damen holt sich am vergangenen Wochenende in Figéac das Trio Chantal Salaris, Apolline Garrien und Nadége Rodrigues vom Verband Côte d’Or durch einen hart erkämpften 13:11-Erfolg über Elodie Esteve, Fanja Aubriot und Emilie Fernandez (LV Seealpen). Spielentwicklung: 1-0/4-0/6-0/9-0/9-3/9-5/9-8/9-9/9-10/10-10/11-10/11-11/13-11. Hoch eingeschätzte Triplettes wie die von Caroline Bouriaud, Florence Schopp oder Charlotte Darodes mussten vorzeitig die Segel streichen. Die Mittelmeerspiele banden außerdem einige starke Spielerinnen wie A. Colombet oder L. d’Isidoro. Alle Ergebnisse: http://www.championnats-ffpjp.com/RsltCDF/2018/TF/Page_Rslt_FFPJP_CDF_TF_2018.html


 
 

Puccinelli / Dubois / Molinas gewinnen Marseillaise a Pétanque

La_Marseillaise_2006Carré d'Honneur, 2006, Foto Schildt, wikimedia commons.

Vorstellen kann man sich das nur schwer, mehr als 12.000 Boulespieler auf einem Haufen. Das heuer vom 1. bis 5. Juli zum 57sten mal ausgetragene Mondial la Marseillaise a Pétanque versammelt als Mekka des Boulesports wieder einmal seine JüngerInnen aus aller Welt. Ein wirkliches Boulerleben erfüllt sich scheinbar nur durch die Pilgerreise nach Marseille. Neben echten Petanquekoryphäen opfern deshalb auch unzählige Hinzen und Kunzen auf den Terrains im Parc Borely Mucem ihrem Boulegott die mehr oder weniger bescheidene Gaben. Eine gigantische Organisationsaufgabe für die Ausrichter. Geschafft haben sie es bis jetzt immer. Gewinner des letztjährigen Hochamts, die Hohen Priester aus Draguignan, Stéphane Robineau, Henri Lacroix und Dylan Rocher. https://www.mondiallamarseillaiseapetanque.com/

France3 provence alpes côte d'azur bringt ausgewählte Partien live und als Aufzeichnung: https://france3-regions.francetvinfo.fr/provence-alpes-cote-d-azur/bouches-du-rhone/marseille/revoir-toutes-parties-jouees-stade-france-3-du-parc-borely-marseille-1504151.html

Aufzeichnungen auf Youtube: https://www.youtube.com/results?search_query=mondial+la+marseillaise+%C3%A0+p%C3%A9tanque+2018

Sieht man selten? Ein Match zwischen dem Favoriten-Trio Rocher, Lacroix, Robineau und dem Münchener Ulrich Moritz, der sensationell zusammen mit Alexis Massei und Clément Rouzaud aus Frankreich das 1/16-Finale erreicht hat. Endergebnis 13:1. https://www.youtube.com/watch?v=YbxLFINH1CU Super Leistung auch vom Bayerntrio Andi Kreile, Nicolas Mari und Marc Heim, die es unter die besten 128 schaffen.

Ergebnisse der einzelnen Runden und Liveblog gibt es hier: http://www.lamarseillaise.fr/sports/mondial-petanque/tirages-et-resultats/71046-mlm2018-foyot-entre-dans-le-dernier-carre

Finale Damen: Cecile Masse / Séverine Roche / Christine Courtiol gegen Céline Lebossé / Alison Rodriguez / Caroline Bourriaud 3:13

Aktuell: Finale Männer

Jean-Michel Puccinelli / Antoine Dubois / Tyson Molinas gewinnen das Finale gegen Aimé Courtois / Laurent N’Guyen Van / Emmanuel Viola. Nach 0:5 Rückstand und 12:5 Führung wird es zwar noch ein klein wenig spannend, aber nach 8 Aufnahmen und einer Stunde Spielzeit ist Schluß. 13:7 bedeuten Titel und Preisgeld beim größten Petanqueturnier der Welt. Spielverlauf: 0:4 / 0:5 / 4:5 / 7:5 / 10:5 / 12:5 / 12:7 / 13:7 https://www.youtube.com/watch?v=xtEd-qQeJxw

Halbfinale
Foyot M. gegen Pucinelli J. 9:13 https://www.youtube.com/watch?v=1xW7-nHgkDQ • Rasamimanana L. gegen am Courtois A. 8:13 https://www.youtube.com/watch?v=rcfJN7TQMTM

Viertelfinale
Littoz Baritel P. gegen Rasamimanana L. 8:13 • Foyot M. gegen Cano D. 13:10 • Puccinelli J. gegen Molinas F. 13:4 • Courtois A. gegen Andrianiaina 13:8

Achtelfinale
Rocher D. gegen Rasamimanana L. 11:13 • Foyot M. gegen Martinez M. 13:6 • Andrianiaina C. gegen Riviera D. 13:11 • Santiago S. gegen Puccinelli J. 5:13 • Molinas M. gegen Cano D. 10:13 • Littoz Baritel P. gegen Stepanian S. 13: 6 • Rafalimanana A. gegen Courtois A. 5:13 • Molinas F. gegen Vidal F. 13:7

Sechzehntelfinale
Rocher D. gegen Moritz U. 13:1 • 
Riviera D. gegen Espinas B. 13:0 • 
Littoz Baritel P. gegen Vetter E. 13:5
 • Martinez M. gegen Gomez C. 13:6 • 
Rafalimanana A. gegen Lambert D. 13:10 • Vidal F. gegen PagniI S. 13:7
 • Cano D. gegen Delaune D. 13:1
 • Stepanian S. gegen Lacroix A. 13:12
 • Santiago S. gegen Pellegrini B. 13:0
 • Molinas M. gegen Gregori P. 13:5
 • Andrianiaina C. gegen Persia M. 13:3
 • Puccinelli J. gegen Santiago A. 13:9 • 
Molinas F. gegen Mary M. 13:0 • 
Rasamimanana L. gegen do Santos J. 13:5 • 
Courtois A. gegen Quintais P. 13:6 • 
Foyot M. gegen Blanc B. 13:9


 
 

Die "Maschine aus Draguignan" wird verschrottet

Wie Boulistenaute.com berichtet, verlassen die Sieggaranten des französischen Petanque-Titelhamsters der letzten Jahre, ABC Draguignan, den Club. http://abcdraguignan.com/ Die Petanqueprofis Lacroix, Rocher, Robineau, Montoro sowie andere Spitzenbouler wechseln zu Fréjus International Pétanque, einem neugegründeten Retorten-Club in der „azurblauen Hauptstadt des Petanque“.

Weitere namhafte SpielerInnen sollen dem Lockruf aus Fréjus folgen. Drahtzieher des spektakulären Transfers sind die Manager der Turnierserie PPF, Jean Casale und Pascal Mari. Das „Grand Finale“ der PPF wird alljährlich in Frejus ausgetragen. Die „Ville de Fréjus“ schießt reichlich Geld zu und frohlockt, bringt doch ein starker Verein und namhafte Spieler viel Prestige und noch mehr Geld in die Gemeinde. Bei ABC, dem selbsternannten „Club de pétanque de Haut Niveau“ wird man sich ein neues Attribut ausdenken müssen. ABC Draguignan, PPF und Frejus Festival International haben ihren Sitz allesamt in der Avenue des Vignerons in Draguignan. http://www.petanquefrancaise.com/


 
 

Mittelmeerspiele in Spanien • Zweimal Gold für Mouna Beji / Tunesien

Im erstmals ausgetragenen Tir-Wettbewerb bei den Mittelmeerspielen holt sich Weltrekordmann Diego Rizzi / Italien durch ein 39 : 29 gegen Bruno LeBousicaud (FRA) den Titel.  Bronze geht an Abdessamad El Mankari / Marokko, mit 46:23 gegen Alessio Cocciolo / Italien.
Gold bei den Damen für Tunesien. Favoritin Mouna Beji gewinnt mit 26 : 9 gegen Celik Gulcin aus der Türkei. Auch Bronze geht hier nach Tunesien, Asma Belli schlägt die Italienerin Jessica Rattenni mit 25:16. Mit 55 Zählern durch Le Boursicaud und 42 durch Beji wurden die jeweils höchsten Scores in der Hoffnungsrunde bzw.Vorrunde errreicht.

Doppelwettbewerb: Bei den Damen gewinnt Frankreich Poule 1 ungeschlagen vor Tunesien. Im Poule 2 dominiert Spanien, die Türkei hier auf Platz 2. Frankreich fertigt die Türkei im Semifinale mit 13:0 ab und Tunesien gewinnt das zweite Halbfinale gegen Spanien klar mit 13:5. Das Finale sieht einen knappen Sieg der Tunesierinnen. Mouna Beji holt sich zusammen mit Asma Belli ihr zweites Gold nach dem Sieg im Tir, mit knappem 10:9 im Finale gegen Frankreichs Angelique Colombet und Ludivine D’Isidoro. Damit gelingt die Revanche für die Niederlage im Poule. Bronze geht an Spanien durch einem klaren 13:5-Sieg gegen die Türkei.

Bei den Männer beginnt die Gruppenphase in Poule 1 mit einer knackigen 1:13 Niederlage für Frankreich gegen Tunesien, La France steigt trotzdem zusammen mit Tunesien ins Halbfinale auf. Chef in Poule 2 ist die Equipe Marokko, ungeschlagen vor Italien. Im Semifinale 1 setzt sich Italien nach zähem Kapf gegen Tunesien mit 9:7 durch, Frankreich macht mit Marokko kurzen Prozess, 13:2 der Endstand. In der Partie um Bronze obsiegt Tunesien mit 13:8 im Kampf gegen Marokko. Die Goldmedaille holt sich Frankreich mit Bruno Le Boursicaud und Damien Hureau. 12:9 lautet das Endergebnis im Finale gegen die Italiener Diego Rizzi und Alessio Cocciolo.


 
 

Die schwedische Methode

Bundescotrainer Philipp Zuschlag nimmt in einem Interview auf Petanque aktuell zur Nominierung von Raphael Gharany für die WM Stellung und bezeichnet Raphael als ersten deutschen Profibouler. „Er wird dafür bezahlt, dass er jeden Tag Boule spielt. Das ist eigentlich das Beste was man sich als Bundestrainer wünschen kann. Wir sollten ihn also nicht in Frage stellen, nur weil wir ihn seltener auf deutschen Plätzen sehen. Wir sollten uns freuen, dass wir in Deutschland solche Chancen haben.“ P. Zuschlag weiter: „In Schweden gibt es das sehr erfolgreiche Konzept der Boulebars und Raphael ist in Stockholm in einer Boulebar als Bouletrainer und Manager angestellt. Er arbeitet seit April in Stockholm“. https://petanque-aktuell.de/hintergruende-der-wm-nominierung/

Boulebar präsentiert sich beim Blick ins Internet als eine Restaurantkette, die in Stockholm, Göteborg, Malmö, Örebro und Kopenhagen acht Systemrestaurants im Franchisesystem betreibt. Nach eigenen Aussagen will Boulebar „Menschen entspannen und zum Lächeln bringen, indem sie bei Boule und wirklich gutem Essen in stimmungsvollen Rahmen den Alltagstrott für ein paar Stunden vergessen“. Boulebar möchte mit seiner Erlebnisgastronomie südfranzösischen Lebensstil verkaufen. „Boule Grand“ eine Kombi aus „French Dinner“ und „stylish Boule“ mit einem „dedicated guide“ in 90 Minuten, lautet ein Angebot, auch als 3-Stunden-Mini-Urlaub für 545 Schweden-Kronen pro Nase zu haben. Nachdem man die Gäste getränkt und a la française abgefüttert hat, folgt das „Das Boule-Abenteuer mit einem kurzen Überblick über Regeln und Besonderheiten. Danach gibt es ein lustiges Turnier, bei dem unsere nerdigen Guides Sie beobachten, beraten und führen“.

Ein harter Job wie es scheint, für den „nerdigen Guide“, ein aufgekratztes und alkoholisiertes Publikum allabendlich mit Boule zu bespassen. Ob damit der Animateur zum Profibouler wird, bleibt zu diskutieren. Auch ein nachhaltiger Trainingsgewinn aus diesen „perfektesten Bedingungen“, scheint nicht gewiss. https://www.boulebar.se/


 
 
Weitere Beiträge...

Seite 1 von 6

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 Weiter > Ende >>

Stempel_small

Spiel und Training am Karlsplatz. Dienstag und Freitag ab 17 Uhr, Gäste sind immer willkommen.


24. Deutsche Jugendmeisterschaften in Ettenheim am 15./16. 09. 2018, Paul Möslein holt Titel im Legewettbewerb für den LV Bayern. Ergebnisse und Berichte: http://deutscher-petanque-verband.de/24-deutsche-jugendmeisterschaft-in-ettenheim/


Frankreich triumphal • WM-Titel im Triplette Seniors und für Dylan Rocher im Tir de précision.


Termine:
22.09.2018: Naabtaler Herbstturnier, Etterzhausen
22.09.2018: Herbstturnier, Kaufbeuren
22./23.09.2018: DM Frauen 3:3 und Tir, Wiedensahl

06.10.2018: Fürther Stadtmeisterschaft, Fürth


12. DM 3:3 55+ in TrommPoules: Bay07 Doose, Oberdiek, Probst sowie Bay13 Brugger, Fournier, Keiner stehen ohne Niederlage in der Runde der 64. Die Barrage schaffen Bay01 Gerdsmeier, Kempf, Nguyen, Bay02 Hausam, Hermann, Letalik, Bay03 Hermann, Nikolac, Ress, Bay05 Platz, Wied, Wischert und Bay11 Fischer, Krammig, Schmitt. In der Barrage scheiden aus: Bay04 Glotin, Raux, Vecile, Bay06 Groß, Groß, Groß, Bay09 Raux, Röder Vecile. Ohne Sieg im B-Turnier: Bay08 Hilz, Keil, Ulherr, Bay10 Lenz, Mix, Schneider sowie Bay12 Altmann, Kaufmann, Kesselring. 1/32: Bay01, Bay03, Bay05 und Bay07 steigen auf. 1/16: Bay05 gewinnt, scheidet aber im 1/8 aus. B-Turnier: Bay04 und Bay10 scheiden im 1/8 aus. In der Bilanz der LVs ist Bayern Dritter. Ergebnisse auf DM aktuell. http://www.petanque-meisterschaften.de/index.php


9. September 2018, Schnackenwerth, Meisterliche Damen. Das Trio Daniela Kale, Anette Podiwin (beide Augsburg) und Waltraud Nickolay-Mari (Mechenhard) holt sich den den Bairischen Meistertitel für Triplettes feminin 2018. Platz 2 für Kirsten Dürrbeck (Hof), Jelena Dudaric-Jeles (Röthenbach), Gabi Franke (PCNC). Gemeinsam auf Platz 3: E.K. Montoneri, Marion Görnitz (beide Röthenbach), Josiane Riess (Lauf) sowie Karola Hermann (PCNC), Ines Löffler und Andrea Bärthlein (beide Schweinfurt). Das B-Turnier gewinnen Kerstin Hauck, Diana Simon-Mathes und Doris Hauck (alle Schnackenwerth.


14. Fürther Stadtmeisterschaft, Samstag, 06.10.2018, Doublette (Lizenzpflicht), Modus: Poule, A/B KO, Vorrunde bis 11 Punkte, SG: 10 € je Mannschaft, ES: 9:30 Uhr, Adresse: Am Europakanal 50, 90768 Fürth.



sommerakademie-logo-01_3Der Petanque Club Neuburg wird unterstützt durch die SOMMER-AKADEMIE Neuburg an der Donau.



Ein Blick in den Veranstaltungskalender des Bayerischen Petanqueverbandes 2018

WebTV - Live Petanque und Videos Videos von französischen Turnieren auf der Videoseite von boulistenaute.cm


Petanque.live Der Videokanal des DPV bringt bewegtes Boule und bei Gelegenheit Livestreams.


 
Banner